News-Update vom 12. Juni 2026 - Sonderfolge zum BDEW-Kongress mit Stefan Dohler
Shownotes
In dieser Woche haben wir mit dem BDEW-Präsidenten und EWE-Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler einen prominenten Gast im News-Update. Mit ihm blicken wir gemeinsam zurück auf die energiepolitischen Diskussionen beim BDEW-Kongress zurück, der diese Woche in Berlin stattfand. Verbandspräsident Dohler freut sich unter anderem über positive Signale, die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche dabei zum Streitthema Redispatch-Vorbehalt sandte. Außerdem erklärt er in seiner Rolle als EWE-Chef, warum er die Grüngasquote im Gebäudemodernisierungsgesetz nicht nur aus Kostengründen kritisch sieht.
Und zum Schluss hören sie noch, was Stefan Dohler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM zutraut.
BDEW-Kongress: Reiche öffnet Tür für Alternative zum Redispatch-Vorbehalt
Streit um Freileitungsvorrang im Bundesbedarfsplan
Total Energies prüft Rückzug aus Offshore-Projekt
**Veranstaltungshinweis: ** Im energate deep dive „Grüner Wasserstoff, aber zu welchem Preis? Der Hydex als Kompass für Wettbewerbsfähigkeit in der Transformation“ ordnen Expertinnen und Experten von E Bridge aktuelle Marktpreise ein, erklären die Kostenmechanik hinter dem Hydex und zeigen, wie Preisentwicklungen bei Gas und Öl die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. Der energate deep dive findet am 16. Juni 2026 von 15 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter www.energate-events.de, den Link finden Sie auch in den Shownotes.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:00: Irgendwas mit Energie, der EnerGate Podcast.
00:00:04: Wir sprechen mit den Menschen hinter der Energiewende.
00:00:10: Herzlich willkommen zum News Update von EnerGates!
00:00:12: Mein Name ist Christian Silos und bei mir ist heute mein Kollege Karsten Kloth.
00:00:17: Hallo Karsten Hallo Und wir haben heute im News Update einen besonderen Gast und es freut uns sehr.
00:00:22: Bei uns ist heute Stefan Dohler in Doppelfunktion BDW-Präsident und Vorstandsvorsitzender des Oldenburger Energieversorgers EWE AG.
00:00:31: Hallo Herr Dohlerschön dass Sie bei uns sind
00:00:32: Hallo.
00:00:33: und dann Moin für den EBE-Teil.
00:00:35: Moin muss man auf jeden Fall sagen, dass wir in Berlin natürlich normalerweise nicht so gebräuchlich wie bei Ihnen im Norden sind.
00:00:41: Sie sind heute natürlich nicht ohne Grund bei uns denn in dieser Woche hat der BDW-Kongress hier in Berlin stattgefunden die große Jahresveranstaltung des Energieverbands.
00:00:54: Vielen Dank, dass sie durchaus nach den schon gut beschäftigten Tagen nochmal den Weg zu uns gefunden haben.
00:01:01: Und gut beschäftigt waren sie ja auch schon vor dem Kongress, denn die sind als Präsident wiedergewählt worden.
00:01:07: Herzlichen Glückwunsch!
00:01:08: Vielen Dank!
00:01:09: Sie
00:01:09: füllen zwei Rollen aus EWE-Chef BDW-Präsident jetzt ihre zweite Amtszeit.
00:01:14: Wie gut lässt sich das eigentlich unter einen Hut bringen?
00:01:16: Tatsächlich sehr gut, weil wir eben... sind wir schon zu überzeugen gekommen, dass die Verbandsarbeit, die wir ja auch als Konzern mit ganz vielen anderen ... Wir sind da über zweitausend Unternehmen eine Relevanz haben.
00:01:26: Weil vieles von dem was uns beschäftigt, was uns am Ende die Investitionsrahmung überhaupt setzt eben durch die Politik vorgeprägt entschieden wird und wir uns natürlich einbringen wollen.
00:01:36: Und da gerade der BDEW in Verband ist, der sich sehr stark wirklich aus der Fachlichkeit versteht und eben Lösungsansätze aufzeigt für Politik um das was Politik vorgibt, dass es das Primar der Politik eben so zu machen, dass am Ende des gewünschten Ergebnisses auch rauskommt und man noch aufzeigen kann, dass immer so bisschen eine Was wäre wenn Maschine?
00:01:54: Dass man einfach darauf hin zeigt wie das funktioniert und eben dadurch, dass wir alle Spaten abdecken.
00:01:59: Wirklich einen guten Zusammenhang.
00:02:01: also ich sage mal systemischen Blick drauf haben und nicht zehn Einzelverbände für ihre Spateninteressen kämpfen.
00:02:07: Und das ist dann die Brücke zur EWE.
00:02:09: EWE ist ein eigentlich auch voll integriertes Unternehmen.
00:02:12: Wir haben sehr viele Spaten egal ob es Wasserstoff erneuerbare Gasnetze Stromnetze Garspeicher Müllverbrennung Fernwärme dezentrale Systeme Telekommunikation.
00:02:23: Also wir haben sehr breite Spektrum Und darum fällt es mir dann auch leicht zu sagen, dass das verbindet sich gut weil ich immer diesen Praxisbezug reinbringen kann.
00:02:31: Ich bin ja ehrenamtlich dort unterwegs die Hauptgeschäftsführung, die bündelt und konsolidiert über die ganz vielen Gremien die wir daher haben den Input dem aus allen Unternehmen einsammeln und ich bin da sozusagen ja nur jetzt als Präsident sage ich mal mit einer der versucht Brücken zu schlagen, Gemeinsamkeiten zu finden auch in der Politik vermittelt und dann eben mehr diesen Praxisbezug einzubringen.
00:02:53: Deshalb ist das für dich eine wertvolle Arbeit die ich da leiste manchmal anstrengend aber immer gut.
00:02:59: Das können wir
00:02:59: uns gut vorstellen.
00:03:00: jetzt hat in dieser Woche der BDW-Kongress hier in Berlin stattgefunden eines der ganz großen Branchen Treffen im Energiebereich.
00:03:08: Was haben Sie denn von der Veranstaltung mitgenommen?
00:03:11: Von der Grundstimmung fand ich erst mal, dass wir in Summe einen guten Spirit diesen Can do.
00:03:16: Also lass mal machen!
00:03:18: Wir sagen gerne mal mach fertig.
00:03:19: So ein Spirit habe ich da wahrgenommen und gesagt jetzt wollen wir ans Tun kommen.
00:03:23: Und wenn man da oben auf der Bühne steht ist schon beeindruckend, wenn dann irgendwie eine Tausend Fünfhundert Leute im Plenum sitzen.
00:03:29: Das hat ja auch immerhin noch einmal vier Bundesminister vor Ort gehabt.
00:03:35: Dann ist das schon, glaube ich noch mal ein gutes Signal.
00:03:37: Dass die Branche eben zeigt wir stehen zusammen und wir haben auch eine Stimme über den Verband, die wir in Richtung Politik adressieren und haben versuchen natürlich dann eben auch die verschiedenen Strömungen zu bündeln in eine gemeinsame Positionierung.
00:03:51: Und das fand ich dann ist schon ein gutes signal und Ich habe auch von denen vertreten aus der politik wirklich mitgenommen dass da jetzt auch für mich rüber kam egal ob er jetzt Herrn Mürsch entsparen oder eben frau reiche entschneider oder Wildberger Frau Huberts gesehen haben, die eigentlich alle signalisiert haben.
00:04:08: Sie verstehen das wir jetzt wirklich in diesem Jahr diese ganzen Gesetze – das sind ja viele von denen wir vielleicht heute noch einige adressieren – dass die jetzt wirklich ins Machen kommen müssen nachdem wir ein Jahr Bundesregierung haben.
00:04:19: und wenn es passiert und es hoffentlich auch gut gemacht wird dann glaube ich habe mal wirklich eine Klarheit mit der wir dann in den nächsten Jahren arbeiten können.
00:04:27: Das war für mich das Fazit, dass da jetzt so ein Okay.
00:04:30: Jetzt ist auch wirklich die Erwartung und ich glaube die berechtigte Hoffnung dass wir jetzt wirklich ans machen
00:04:36: kommen.
00:04:36: Sie haben es angesprochen, einige Ministerinnen und Minister waren da, vor allen Dingen natürlich Katarina Reicher die Wirtschaftsministerin.
00:04:43: wie bewerten sie ihren Auftritt?
00:04:45: Haben Sie das Gefühl, dass die BDW-Position bei der Ministerin ankommt?
00:04:50: Welche Signale haben Sie damit genommen aus der Rede von Frau Reicher?
00:04:53: Also meine Meinung speist ich nicht nur aus dem Auftritt bei beim Kongress, sondern natürlich auch aus vielen anderen Dialogen die wir insbesondere auf Arbeitsebene mit den Ministerien und aber auch mit gerade ihrem Haus haben.
00:05:06: Da gibt es einen wirklich sehr intensiven Dialog was sehr positiv ist.
00:05:09: das war eben über die Fachlichkeit in viele Themen eingebunden werden.
00:05:14: Manchmal etwas kurz ihr Gebäudemodellierungsgesetz mit vier Tagen.
00:05:18: Das waren ein bisschen sehr stramm.
00:05:20: Aber vom Grunde her gibt es einen guten Dialog, einen guten Austausch und sie hat das ja auch fand ich dieses mal sehr klar und sehr fachlich tief fundiert vorgetragen.
00:05:28: Und auch im Dialog nochmal angesprochen dass hier jetzt nehmen wir das Thema Redis Patch Vorbehalter.
00:05:33: Sie hat verstanden, dass ist vielleicht da etwas bessere Lösungen im Sinne der System Optimierung, das hat sich glaube ich genannt geben sollte und nicht eher eine zu sehr netzoptimierte Lösung.
00:05:46: Und es zeigt ja auch dass sie sagt okay ich will sozusagen sprechen und sie hat ja nun mal ne Vergangenheit und weiß Das ist jetzt keine klassische Lobbyarbeit sondern es ist einfach Fakten auf den Tisch legen und gute Lösungen vorschlagen.
00:05:59: und ich nehme Sie so wahr, dass sie sagt wenn es eine bessere Lösung gibt nämlich die bessere.
00:06:03: Da ist keine harte Ideologie
00:06:04: dahinter.".
00:06:18: Gerade diesen umfassenden Blick darauf.
00:06:20: bei diesem Thema Redis Patch Vorbehalt geht es um eine verbesserte Synchronisation zwischen erneuerbaren Ausbau, Netzausbau.
00:06:26: Wir haben nun mal zwei unterschiedliche Ausbaugeschwindigkeiten.
00:06:29: die lassen sich eben auch nicht so schnell zusammen führen.
00:06:32: der Vorschlag Redis patch vorbeilt gibt's ja den Kritikpunkt das sehr nahe bei den Netzbetreibern ist.
00:06:39: sie haben selbst auch Alternativen vorgeschlagen.
00:06:41: welchen Weg können Sie sich vorstellen?
00:06:43: also wie könnte man diesen Konflikt den es ja um dieses Thema wirklich intensiv gibt Ich fand gerade gesagt, zu intensiver Dialog mit dem Ministerium.
00:06:51: Welchen Weg?
00:06:52: könnte man einschlagen, um aus der Nummer besser rauszukommen?
00:06:54: Tatsächlich muss ich auch mal jetzt auf die Rolle rausspringen in die EWE-Rolle.
00:06:58: Wir hatten mal auch eine Veranstaltung im Dialog mit BDEW wo auch Frau Reichel präsent war und haben das Thema dort schon mal angesprochen.
00:07:04: Da hat sie selber gesagt wenn ihr bessere Vorschläge aus der Branche habt vielleicht auch genau von integrierten Versorgern die sozusagen diesen Zwiespalt irgendwie adressieren können kommt mit vorschlägen.
00:07:12: Darum haben wir uns mit EMBW zusammen getan, die ja im Süden sind, die da eher einen solar getriebenen Redespatch... Problematik haben, wenn wir im Norden ja stark von Wind geprägt sind.
00:07:24: Wir lassen das mal zusammentun.
00:07:25: Wir haben beide genau diese beiden Spannungsfelder auch in eigenen Konzernen jeweils und haben darauf ein Vorschlag entwickelt.
00:07:32: Und der Hauptkritikpunkt an dem ursprünglichen Vorschlag aus dem Paket ist deshalb eben unkalkulierbar es.
00:07:41: Er führt dadurch dass eben nicht klar ist Wie hoch ist der maximale Schaden, wie hoch ist das Risiko, dass ich eingehe als erneuerbaren Projektierer-Entwickler?
00:07:51: Dazu führt es sich dann lieber nichts mehr.
00:07:53: Es fängt schon an bei der Vorprojektierung, also überhaupt Frage will ich einen Standort vorentwickeln weil da gehen ja schon erhebliche Summen rein in die Vorentwicklung.
00:08:00: wenn ich nicht weiß ob ich dann überhaupt mal zu einem Gebot komme weil ich dann irgendwann höre ja du bist erst einmal für zehn Jahre raus Dann machen das viele nicht!
00:08:07: Das ist ein ganz frühes Abwürgen.
00:08:08: was damit als Risiko steht abgesehen, dass diese drei-prozent-Schwelle ja auf Historie basiert.
00:08:14: Also auf Status quo auch schwer prognostizierbar so.
00:08:18: Wenn wir einen Gegenvorschlag gemacht haben gesagt mehrere Elemente.
00:08:22: Hauptpunkt ist zu sagen es muss eine Deckelung geben des Risikos für den Investor.
00:08:27: und wenn ich weiß da sich dann zweieinhalb Vollaststunden vier fünf Jahre im Zweifel verlieren Dann wenn man das mal so grob überträgt also mit einem wichtigen Daumen Windpark etwa zehn Prozent Erlöseinbuße im Maximalfall für fünf Jahre bedeuten.
00:08:44: Für eine PV-Anlage, die ja grundsätzlich weil sie keine Vorranggebiete so sehr vorgegeben hat flexibler ist werden das dann bis zu zwanzig Prozent Erläuskürzung für fünf jahre maximal.
00:08:57: Da wird sich natürlich jeder Investor überlegen okay passt das noch?
00:09:00: Der Grundgedanke war da werden sehr gute Standorte vielleicht trotzdem noch in der Geburtsauktion durchkommen Dann natürlich mit einer schlechteren Rendite.
00:09:09: Und ich will dann als Projektierer nicht auf die zweieinhalb Stunden laufen, ich versuche sie ja zu verringern.
00:09:14: Was mache ich also?
00:09:15: Ich überlege mir kann ich eine Hybridisierung von meinem Windpark vornehmen, also mit vielleicht PV kombiniert und einem Speicher um dann eben die Release Patch Stunden wirklich zu minimieren, also gar nicht in diese zweieinhalb Stunden reinzulaufen.
00:09:28: Ich habe also einen Anreiz damit gesetzt – das ist der große Unterschied zum BKZ – dass ich mich als Investor so verhalte, dass ich langfristig und zwar für die nächsten twenty-fünf Jahre eigentlich eine netzoptimierte Struktur aufbaue.
00:09:41: Schlagen wir also zwei Fliegen mit einer Klappe!
00:09:43: Und das Auslösekriterium haben wir mal gesagt?
00:09:45: Da sind die drei Prozent zu niedrig weil drei Prozent effizienter Redispatch, das ist fürs System gut haben gesagt, wenn ich dann aber prognostisch, also wenn ich als Netzbetreiber sagen kann.
00:09:54: Ich schaue mir schon mal die Genehmigten und Bezuschlachten Windparks an auch wenn sie noch gar nicht realisiert sind und sage ich weiß dass ich in zwei drei Jahren aber hier einen erheblichen Engpass habe werde das mit reinnehmen zu dürfen.
00:10:06: und dafür eine höhere Aufgreifstelle von zehn bis fünfzehn Prozent Das ist der eine Teil, das ist am Ende des Systemdienungsverhaltenen klingt die guten Standorte nicht Mittel.
00:10:16: gute schlechte Standorte werden dann eben verzögert oder Erstmal noch nicht realisiert.
00:10:21: Wir sagen aber genauso wichtig ist die Beschleunigung des Ausbaus auf der Hoch- und Mittelspannung.
00:10:26: Da ist eben tatsächlich das Dilemma, heute ist es so dass wir die UNBs deutlich beschleunigt haben.
00:10:31: Wir haben die Erneuerbaren deutlich beschlauernicht.
00:10:33: Das Missing Link dazwischen nämlich die Verteilnetze da haben wir immer noch Zutradierte Genehmigungszeiträume mit UVPs für eine neue Leiterbeseilung Und und und Releitungsbeseilung.
00:10:47: das ist also schon Falsch, wenn ich da sieben Jahre oder acht Jahre brauche.
00:10:52: Ich kann aber nicht sagen ja weil es halt eben heute zehn Jahre dauert ist das Gott gegeben!
00:10:56: Ich kann ja was dran tun.
00:10:57: also es gehört genauso gut dazu im Beschleunigungspaket was man jetzt auch in dieses Netzpaket mit einbauen kann dass eben hoch und mittelspannung insbesondere deutlich schneller realisiert werden können.
00:11:07: und dann ist es auch eine faire challenge.
00:11:09: sage ich jetzt mal für die netzbetreiber dass diese sagen okay wenn ich schneller bauen kann habe mich auch kein problem.
00:11:13: unherr Der König von Eon hat das ja auch auf dem Kongress gesagt.
00:11:17: Er sagt, ich kann den drei Jahren bauen an jedem Ort!
00:11:20: Ich muss es nur
00:11:20: dürfen!".
00:11:21: Wo sehen Sie denn wirklich die großen Hebel?
00:11:23: Also sie haben die Übertragungsnetzebene angesprochen und das wurde auch sehr gelobt in der vergangenen Legislaturperiode dass da eine deutliche Beschleunigung in die Genehmigungsverfahren reingekommen ist, was es davon übertragbar auf die Verteilnetze.
00:11:36: und wo sehen Sie die Hebel für die Verteilnetze?
00:11:39: Also das überragende öffentliche Interesse ist ja auch auf die Verteilnetzer anwendbar.
00:11:42: Das ist es nicht.
00:11:43: aber es gibt ein Beschleunigungspaket Infrastruktur für die UNB's dass so nicht wirksam ist für die Verteilnetze.
00:11:49: Ich hatte gerade einen Beispiel genannt wenn ich eben immer wieder neu in Genehmigungsverfahren und volle UVPs reinlaufen muss dann ist das eben sehr langweilig.
00:11:57: Es hat eben sehr lange Lead Items Wir haben es mal aufgeschrieben auf der Ebene der Bund, Land und kommunalen Ebene.
00:12:04: Also wirklich auf die drei Ebenen geschaut ist ein etwas siebenseitiges Papier geworden also bisschen umfänglicher.
00:12:11: der aller aller größte Teil davon ist tatsächlich über einen BDW auch schon eingespeist worden in den Prozess wo ich sagen kann da können Kommunen parallelisierung von Verfahren an.
00:12:21: Die können.
00:12:21: das Land kann zum Beispiel sofort meine Planungskonferenz auflegen, wo man alle Fraktionen an Tisch holt und sagt okay wer tut was parallel statt das alles sequenziell abzuarbeiten.
00:12:31: Stimmt mal Digitalisierung hat der Wildberger auch gestern fand ich sehr klar nochmal adressiert zu sagen wir müssen halt eben nicht die siebenzwanzig Aktenordner an dreihundert Standorten mit einem Laster durch die Gegend fahren und auslegen.
00:12:44: Das ist ein Anachronismus.
00:12:46: also da gibt es viele Punkte und wenn man die konsequent angeht dann schaffen wir die drei Jahre und dann glaube ich auch Haben wir auch ein gutes Synchronisieren, darum geht es ja.
00:12:56: Dann
00:12:56: kämen die Zeiträume tatsächlich zueinander, sie sagen auch, die drei Jahre schaffen wir... Ich habe König den EONetzvorstand beim BDW-Kongress gehört in meinen Urnklang sehr ambitioniert!
00:13:07: Ist das realistisch?
00:13:08: Die drei Jahre zu
00:13:08: schaffen?!
00:13:09: Das ist ja dann ideale Voraussetzung.
00:13:11: aber darum haben wir ja auch fünf Jahre vorgeschlagen weil ich sage mit einer prognostischen Einschätzung, wie viel Engpass habe ich?
00:13:17: und nach fünf jahres Perspektive hab' ich dann glaube ich eine auskömmliche Zeit das hin zu bekommen weil ich gerade auch die Windvorranggebiete schon gut kenne.
00:13:26: Und da auf vorausschauend schon bauen kann.
00:13:28: Wir tun ja sowas ob ich mit meinem Antrag für ein Windpark komme und dann fängt der Netzbetreiber mal an drüber nachzudenken was er tun kann.
00:13:33: Das ist ja nicht so faktisch sondern die bauen ja auch im Voraus.
00:13:36: wir sind dir selber auch Netzbeträber.
00:13:38: Wir haben es ja, wie gesagt gemeinsam mit der MPW entwickelt.
00:13:41: Um zu sagen lasst uns das eben gut tun.
00:13:43: Richtig ist aber auch und das muss man auch fairerweise sagen Auch die Erneuerbaren müssen akzeptieren dass es nicht egal sein darf Dass ich an einem überspeisten Standort mich auch noch hinsetzen in meiner Anlage und sage das ist mir doch egal.
00:13:56: Das kann nicht sein und darum muss es auch ein substanzieller Anreiz sein sozusagen Ich muss an gute Standorte gehen ohne jetzt die wirklich sehr guten Wind- und PV-Standorte kaputtzumachen.
00:14:07: Das haben wir versucht, mit dem Kompromiss hinzubekommen.
00:14:10: Und wie gesagt, zehn Prozent Erlösausfall für fünf Jahre ist schon erheblich und ich habe dann diesen Nebeneffekt, der eigentlich erhebig ist zu sagen Ich hab mir noch jetzt gar nicht in die zweieinhalb Stunden rein zu laufen sondern mich dagegen zu optimieren.
00:14:23: das ist wieder gut fürs System also es kommt eigentlich allen zugute.
00:14:26: Ich würde
00:14:26: gerne nochmal ganz kurz auf die letzte Rede vom Kongress eingehen nämlich die von Bundesumweltminister Carsten Schneider Der ja bislang den Redispatch-Vorbehalt in der vorlängenden Form komplett ablehnt.
00:14:38: Auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, er signalisierte da gestern auch entgegenkommen als Reaktion auf die Rede von Frau Reiche.
00:14:47: Wie haben Sie das wahrgenommen?
00:14:48: Ich habe Ihnen genauso verstanden wie Sie.
00:14:50: Also mein Verständnis war jetzt, wir müssen aufpassen, dass wir uns an dem Wort nicht festmachen.
00:14:55: Was wir vorgeschlagen haben ist jetzt das EBEMBW.
00:14:58: Kann man das ist eine Art Redis Patch vorweiten, wir haben das Instrument in FCA genannt also flexible Connection Agreement.
00:15:03: Das wäre wirklich standardisierten Anschlussvertrag haben der diese Flexibilitäten und diese Rahmung reinlegt dass es eben bundesweit einheitlich funktioniert.
00:15:12: Faktisch ist es aber so ein systemoptimierter Redispatch Vorbehalt.
00:15:16: ich glaube wir sollen uns nicht an dem Wort aufhängen dass das wieder so einen Heizungshammer Debatte wird.
00:15:21: Aber vom Grunde habe ich ihn auch so verstanden, dass er sagt wenn wir einen vernünftigen Weg finden wie wir die Interessen und die berechtigten Interessen von Netzbetreibern und Erneuerbaren so hinbringen das der Erneyorbaren-Hochlauf planbar investierbar bankable bleibt.
00:15:35: dann glaube ich geht er damit und das ist der Punkt dass wir eine Planungssicherheit für Investoren brauchen auf der ErNeuerbaren Seite und die kann auch mit einem Einschnitt wie in unserem Vorschlag verbunden sein.
00:15:48: Aber eben der muss kalkulierbar sein und bisher ist er unkalkulierber.
00:15:50: Und das ist das Problem, nicht das Wort.
00:16:00: Carsten Schneider ist ja auch auf das Thema Photovoltaik etwas eingegangen, Elektromobilität
00:16:05: usw.,
00:16:05: wo wir dann beim Thema EEG-Reform wären.
00:16:09: also seine Aussage war private Investitionen in PV müssen attraktiv bleiben.
00:16:14: es wäre ein gesellschaftliches Projekt.
00:16:16: kann man so verstehen dass da die Pläne was was die privaten PV Aufdachanlagen angeht Auch noch so ein Knackpunkt sind.
00:16:24: Wie sehen Sie das, was benötigt die kleine PV für den Marktzugang?
00:16:29: Also ich hatte auch der Verband ja vorgeschlagen zu sagen Perspektiv ist es richtig dass man tatsächlich glaube ich kleine Aufdach-Pv Anlagen nicht dann vergütet wenn sie wirklich zum falschen Zeitpunkt einspeisen und wir im Prinzip negative Strompreise schon haben.
00:16:42: Und ich kriege dann trotzdem noch sieben Cent pro Kilowattstunde oder was auch immer bezahlt, da muss man schon sagen das fühlt sich nicht richtig an.
00:16:48: Der Business Case für kleine PV-Anlagen ist heute schon wesentlichen gut, Festvergütung, weil ich eben in einer Kombi mit meist mittlerweile einem Hausspeicher, dann eben meist kombiniert mit Wärmepumpe inzwischen und oder auch einen entsprechenden E-Auto das viele mittlerweile haben.
00:17:07: Damit wirklich erheblich steht die Anlage finanziert sich da drüber schon und es ist noch ein bisschen psychologisches Festhalt im Moment, nenne ich das immer Richtig ist es, dass wir da natürlich auch versuchen müssen diese Anlagen dann auch wenn sie kleiner sind in die Direktvermarktung zu bekommen.
00:17:22: Das ist jetzt nicht über Nacht möglich.
00:17:24: darum haben wir das Verband vorgeschlagen eine Übergangsfrist zu machen, dass ich sage Ich müsste jetzt eine Üergangsfrist haben damit ich weiß, dass das eben perspektivisch zwingend in der Direkt-Vermarktung geht aber dem Markt die Chance lasse so ein Instrument über Aggregatoren beispielsweise zu geben.
00:17:39: und andere sage Natürlich muss dann wenn ich mehr produziere als ich selber verbrauche und der Strom ist was wert Es ist ja klug, dass wir den System einspeisen völlig richtig und auch vergüten.
00:17:49: Aber eben nicht wenn er sozusagen zu Null in den Markt kommt dann da noch ein Riesenzuschlag zahlen.
00:17:55: Und ich finde darüber kann man dich auch einigen.
00:17:57: Haben Sie da
00:17:58: Signale aus dem Bundeswirtschaftsministerium?
00:18:00: Dass man auf den Vorschlag da nochmal etwas auf Zeit zu spielen eingeht?
00:18:05: Na ja der Punkt ist hier... dass ich schon vernommen habe und es war immer unser Appell.
00:18:10: Und das war gerade an dem ersten Tag von Herrn Mörsch und Herrn Spahn zu hören, wir haben ja gesagt, wir wollen, dass das Energiepaket in Summe ist.
00:18:16: Wir haben diese Thematik, wir hatten den Redis Patch Vorbehalt, die Zwölf-GW Zusatzausschreibung für Wind Onshore, die Frau Reich hier mehr oder weniger auch adressiert hat, die reinnehmen will über zeitliche Streckung.
00:18:30: Wir haben beim Strom VKG das Thema, dass da eben Gaskraftwerk kommt was ja teilweise auch kritisch gesehen wird wo wir dann eben über Nord-Süd noch reden.
00:18:37: also es gibt sagen mal in diesem Paket von den sechs sieben großen Gesetzgebungsverfahren eigentlich nur eine begrenzte Anzahl von Streitpunkten.
00:18:46: und wenn man die Gesamtheft glaube ich Mal auf ein Tisch legt und sortiert Dann ist das glaube ich gut lösbar.
00:18:51: Und das war meine Wahrnehmung sowohl als von allen die da waren Dass das jetzt zügig eigentlich bis zum Sommer passieren soll.
00:18:58: Der BDW hat auch davor gewarnt, diese Einzelthemen irgendwie auszugleichen und zu verweben mit ganz sachfremden Diskussionen.
00:19:07: Sehen Sie die Gefahr dass das kommen könnte?
00:19:09: Also
00:19:09: da hat natürlich Frau André viel mehr Erfahrung als ich weil sie eben aus dem Getier kommt und weiß dass sowas wo man passieren kann Ich als Ingenieur finde es immer ein bisschen schräg Und würde mir wünschen weil die Themen im Energiekomplex schon wirklich verwoben genug sind und man aufpassen muss, dass es am Ende eine gute Lösung und nicht nur ein schlechter Kompromiss wird.
00:19:30: Und wenn ich mir dann noch artfremde Themen als Tauschmasse vorstelle, dann glaube ich können wir ganz viel Schaden anrichten und darum unterstütze ich das sehr in dieser Sphäre in der wir da sind und da gibt's schon genügend Themen die man noch miteinander wirklich mal auskalibrieren muss weil jedes mit jedem irgendwie zusammenhängt dabei zu bleiben und dann ist es auch schnell, sonst macht man es nur unendlich lang.
00:19:52: Verbogen
00:19:52: sind die politischen Weichenstellungen.
00:19:55: ja auch mit dem Prozess in Bonn bei der Bundesnetzagentur, die momentan mit dem Agnesprozess eine große Reform.
00:20:02: da der Eidomein-Netzangeldsystematik auf dem Tisch hat Laufen wir da Gefahr, dass wir gegebenenfalls überdrehen?
00:20:08: Weil auch dort ist ja von Steuerungselementen für den Erneuerbarenausbau für Speicher die Rede.
00:20:14: Es geht um Baukostenzuschüsse, BKZ diese gerade angesprochen haben es geht um dynamische Netzentgelte.
00:20:20: laufen wir Gefahr da vielleicht den ein oder anderen Regler zu viel zu drehen.
00:20:25: Die
00:20:25: Gefahr sehe ich durchaus.
00:20:26: genau das Gute ist aber Herr Müller betont das immer wieder.
00:20:31: Unabhängigkeit der Bundesnetzagentur durch EuGH stark noch mal unterstrichen wurde.
00:20:36: Und trotzdem ist natürlich Herr Müller sehr eng im Austausch mit Berlin, also im Wesentlichen beim BMW E um zu schauen dass die Regelung die er trifft in seiner Kompetenz kompatibel sind mit dem was dann eben der politische Rambel das ist jetzt an dem Netzpaket sehr gut so sehen.
00:20:53: Da steht ja im Netzpaket auch was von BKZ für Einspeiser und er hat das aber eigentlich in seinem Agnesprozess.
00:20:59: Und soweit ich das verstehe, ist auch klar dass die Domäne bleibt.
00:21:02: also es wird nicht in dem Netzpakett politisch irgendwas vorgegeben.
00:21:06: und top zu dem was er da tut.
00:21:08: Also da finde ich tatsächlich ist er auch jemand der darauf achtet, dass man da keinen Schiefstand hat und er hatte beispielsweise bei dem Thema volldynamische Netzentgelte auch in der Konzentration jetzt greifen können.
00:21:21: Das wäre der Regler zu viel gewesen.
00:21:23: Hat das jetzt zeitlich gestreckt, weil wir aufpassen müssen dass wenn ich jetzt preisignale Netzpreisignal markte ganz neue Grundregeln für Anschlüsse und so weiter in einem Jahr mit neuen Prozessen auf einen Tisch packen wo er noch ein bisschen geschmeidiger werden könnte bei dem Thema wie oft wird denn jetzt neu wieder Regelungen brauchen und Formatwechsel für alles mögliche?
00:21:44: Das war jedes halbe Jahr da uns die Beine brechen müssen.
00:21:48: Er ist schon ein bisschen anstrengend, da könnte er immer ein bisschen Pause
00:21:50: machen.
00:21:50: Von den vielen Regulierungen und Gesetzen über die wir gerade reden waren dann zwei gestern zur ersten Lesung im Bundestag das Stromvorgage also das Kraftwerk-Sicherheitsgesetz und das Gebäudemodelliserungsgesetz.
00:22:03: Da reden wir jetzt gerne nochmal mit dem EWE Chef.
00:22:07: Da gab es einen ungewöhnlichen Brief als ungewönlicher Allianz zwischen Energieunternehmen.
00:22:14: In der CTEon, Octopus Energy waren dabei beispielsweise mit Umweltverbänden wie DUH, German Watch, BUND und anderen.
00:22:24: Es ging um die Grün-Gasquote.
00:22:26: Vielleicht können Sie da noch mal sagen das ist inhaltes Briefes wieso haben sie den aufgesetzt?
00:22:32: Also erstmal ist es glaube ich zum Teil etwas falsch verstanden worden.
00:22:35: darum ist es eine tolle Gelegenheit also nochmal hier klar zu ziehen.
00:22:38: Also es ist kein Appell gegen Grün Gas oder Biogas überhaupt nicht Biogas und wir als EWE haben sehr, sehr viele Biogasanlagen in unserem Netzsystem.
00:22:48: Wir haben auch gerade zusammen beispielsweise mit der NBB, also GASAG-Tochter in Brandenburg mal eine größere Untersuchung gemacht wo wir da beispielsweise Cluster sehen, wo Biogaz dauerhaft einen sehr guten und wertvollen Beitrag im System leisten kann.
00:23:00: Das ist wirklich die Grundvoraussetzung, wir haben fünfnünftig tausend Kilometer Gasnetze.
00:23:04: Also wir haben auch ein Interesse daran dass die Gasnetz da wo sinnvoll weiter betrieben werden.
00:23:09: Der Punkt, den wir machen wollten war der dass ein Aspekt viel zu wenig beleuchtet ist wenn man über so eine Grüngastquote redet.
00:23:16: Wo kommt das her?
00:23:17: Gibt es Verlagerungseffekte und was sind die Kosten?
00:23:21: Und ich mache immer gerne dieses eine Beispiel, weil das eben sehr nah an dem ist was mich sozusagen auch umtreibt.
00:23:26: Wir haben in Niedersachsen alleine etwa tausend Biogasanlagen die in der Verstromung sind an unserem Netz.
00:23:31: und wir wissen dass eben ja diese Nachfolgeregelungen, die jetzt gerade noch mal etwas angepasst wurde, so genannte Überbauung vorschreibt.
00:23:38: Das heißt wir werden mehr installierte Leistung bei diesen Anlagen haben.
00:23:42: dafür eben nicht diese Strich-Fahrweise sondern eben ne sehr Netzdienliche, flexible Fahrweise.
00:23:48: In Deutschland reden wir von etwa eine drei Komma acht Gigawatt Leistung die Flexibilität von über sechs haben wird.
00:23:56: Wir reden von bis zu sechs gigawatt flexibler Leistungen Die oft in der Mittelspannung fast überwiegend in der mittelspennung ist sehr wertvoll.
00:24:04: wenn wir die jetzt Dahin treiben über einen grün Gasquote dass dann die Landwirte oder die bio Würde sagen Jetzt nochmal einen neuen Motor und so weiter wollen wir alles nicht viel zu aufwändig.
00:24:15: Ich schiebe das Gas einfach ins Rohr.
00:24:17: zum Netzbetreiber Weniger Aufwand und durch die Quote, die zahlen ja jeden Preis weil die Quoten muss erfüllt werden dann klingt das erstmal für den Landwirt vielleicht ganz okay.
00:24:28: heutige Regelung ist im Moment, dass wir sagen die Kosten für die Einspeisungen und Aufbereitung in das System.
00:24:33: Die dann noch mit einer Rückverdichtung, weil wir insgesamt viele Mengen haben, die wir nicht brauchen auf die Hochdruckstufe- und Einspeicherung verbunden sind, Odorierung, Deodorierung oder ganz viel Facetten wissen wir, der Anschluss einer Anlage für die Einspeisung im Mittel fünf Millionen Euro kostet.
00:24:49: Das haben wir mal ganz grob gerechnet.
00:24:50: wenn ich sage Von den tausend Anlagen würden nur fünfhundert von der Verstromung rüberwechseln in die Gassenspeisung.
00:24:55: Muss ich Kosten von zwei Komma fünf Milliarden Euro, nur als EWE, in die Ertüchtigung für diese Einspeisungen ins Gasnetz reinlegen?
00:25:06: Das läuft über die Netzentgelte.
00:25:08: Meine gesamten regulierte Kostenbasis, die ja Grundlage für meine Gasentgelte ist liegt unter einer Milliarde.
00:25:15: und da packe ich dann zweieinhalb Milliarden drauf.
00:25:17: um fünfhundert relativ kleine biogasanlagen die haben heute eine leistung von acht hundert mw.
00:25:22: also das ist.
00:25:23: dann kann man greifen wie viel Energie dahinter steckt, um diese anlagen erst mal nur die infrastruktur.
00:25:29: kosten sind also zwei koma fünf milliarden euro für fünfhunderte davon.
00:25:34: Das wird einen brutalen hebel auf den gassnetz entgelt erhaben und die treffen dann auch perspektivisch immer weniger gaskunden weil wir ja whatever it is Leute haben die sich für wärmepumpe entscheiden.
00:25:44: So, das treibt mich um.
00:25:45: und der zweite Effekt ist, dass wir dann auf der Stromseite eine Lücke reißen.
00:25:49: In der Mittelspannung habe ich sowieso ein Leistungsproblem siehe Netzausbau hundertzehn KV.
00:25:54: und dann verstärke ich also noch die Notwendigkeit für den Netzaussbau.
00:25:58: Und Frau Reiche darf nochmal fünf GW neue Gastkraftwerke dazu bauen.
00:26:02: und das Argument von entsparen Ja ja jedes Gramm Biogas in der Heizung ist doch toll.
00:26:08: Ja ja super wenn ich das aus dem Strombiogas KWK-Modell rausziehe und dafür ein neues Gastkraftwerk bauen, das ich mit Erdgas betreibe.
00:26:18: Da habe ich irgendwie original nichts gekonnt.
00:26:21: Darauf mal hinzuweisen dass diese immense Kostenbelastung – wir brauchen Reservekraftwerke, wir brauchen mehr Stromnetzausbau und wir haben eine massive Erhöhung der Gasinfrastrukturkosten auf der Netzseite ohne dass sich überhaupt über die Kosten von Biogas selber gesprochen habe – darauf wollten wir Hinweisungen sagen.
00:26:37: Achtung bitte aufpassen, dass wir hier keine Scheinwahlfreiheit schaffen.
00:26:42: Das ist ja immer diese Wortwahlfreiheit, Technologie offen.
00:26:44: Die aber eigentlich keine echte Wahlfreiheit ist.
00:26:47: Darum ging's.
00:26:48: Wir werden Cluster haben wo wir gute große Biogasanlagen haben Wo wir eine Bündelung von Anlagen über Rohgasnetze und einmalige Aufbereitung haben.
00:26:57: Dann ist das ökonomisch sinnvoll und auch vertretbar.
00:27:00: Aber dieses Sugarieren Das funktioniert über so.
00:27:04: eine allgemeine Grüngersquote Kann erhebliche Kostenwirkungen haben.
00:27:08: Folgekosten Und es steht in dem Entwurf ja auch drin Die Folgekosten dieser Quote können derzeit nicht abgesehen werden.
00:27:15: Darum ging es.
00:27:16: Sie
00:27:17: bringen ja energiewirtschaftliche Argumente ein, das Gesetz verstehe so wie's bisher aufgesetzt ist aber eher als ... Nicht als energiepolitisches Gesetz sondern eher als parteipolitisches Gesetz denn letztendlich wird damit einen Wahlversprechen umgesetzt aus... dem wahrscheinlich die Unionseite auch gar nicht mehr rauskommt.
00:27:38: Haben Sie Hoffnung, dass sich bei diesem Gesetz tatsächlich noch mal was ändert oder was wäre aus Ihrer Sicht eine alternative Formulierung?
00:27:46: Das wird mir recht schwer da jetzt reinzugehen und sagen wo würde ich es ändern?
00:27:50: weil ich sehe das auch, dass wir diesen sozusagen Kompromiss brauchen.
00:27:54: Mir ist eher wichtig, dass Wir sagen lasst uns das richtige Preisschild drankleben lass uns bitte Klarheit schaffen für den der die Wahlfreiheit hat zu sagen Kino eins kostet hundert kino zwei fünfzig kino drei dreißig und dann kann es sich entscheiden.
00:28:09: Du kannst ja trotzdem ins kino eins reingehen, aber da muss das preisschild dran stehen Und darum geht's glaube ich.
00:28:14: Dann müssen wir einfach dafür sorgen dass es schnell klar gibt in den folgekosten.
00:28:20: Dann ist ja auch in einem anderen panel mit frau hobertz ja nochmal auch finde Ich sehr richtig vom kollegen bieberbach statt weg im wünschen gesagt worden bei der kommunalen wärmeplanung.
00:28:30: Da ist glaube ich der hebel dass da eben mit Kommunen wir sehr offen sprechen können, auch sehr situativ und sagen was ist hier jetzt an Optionen da?
00:28:38: Und welche Option kosten wie viel um dann eine gewisse Lenkungswirkung zu haben.
00:28:43: Um eben auch Wärmegebiete wo sich eben eine zentrale Lösung anbietet möglichst dicht zu nutzen und nicht da auch noch uns sozusagen zu verzetteln mit Wärmpumpenförderungen und einem Biogasnetz so dass wir dann drei Infrastrukturen parallel vorhalten die es dann am Ende für jeden teurer machen müssen.
00:29:01: Zwangsläufig, statt zu sagen wir können da Bündel-Effekte nehmen und hier also in jeder dieser Lösungen ist dann vielleicht auch irgendwo da aber nicht parallel überall.
00:29:10: Und da gibt's heute eben keine Handhabe für die Kommunen weil Frau Huberst hat auch gesagt Berlin kann das nicht erscheinen Teile ich hundert Prozent.
00:29:17: Aber dann geht bitte den Kommunen mehr Freiheit auch klare Lenkung reinzulegen.
00:29:22: Heute ist das alles fakultativ Weil jeder Bürger, jede Bürgerin soll ja frei entscheiden dürfen über jede Technologie ohne wirklich zu greifen dass das am Ende für alle teurer wird.
00:29:33: Und in einigen Fällen Beispiel Biogas eventuell auch brutal teurer und das halte ich auch aus einer volkswirtschaftlichen Sicht für kritisch.
00:29:41: Jetzt komme ich nochmal ganz kurz zum.
00:29:42: wo könnte man reingehen?
00:29:45: Die Frage ist ob es fair ist dass die Anschlusskosten für diese Biogaseinspeisungen allgemeine Netze entgelte werden oder ob nicht die Einspeiser diese Kosten nehmen müssten.
00:29:54: Siehe Baukostenzuschuss, wenn die Einspeiser diese Kosten nehmen müssen dann haben sie auch eine Entscheidung zu sagen oh traue ich mich diese fünf Millionen.
00:30:01: zu finanzieren, mit einem langfristigen Vertrag oder glaube ich wow.
00:30:05: Bei den Kosten die da so entsteht wird der Kunde irgendwann doch lieber die Wärmepumpe nehmen und sich verabschieden und bleibt lieber in einer Verstromung, wo es ein sehr wertvoller Beitrag
00:30:12: ist.".
00:30:13: Wenn Sie das Stichwort Verstromungen ansprechen lassen, dann ist da gerne nochmal kurz rein gehen weil sie haben ja den Zusammenhang der Grüngersquote auch mit dem Strommarkt gerade genannt, den vielleicht viele bisher gar nicht so gesehen haben.
00:30:28: denn parallel eigentlich dann in dieser Woche zum Gebäudemodernisierungsgesetz ist auch dieses
00:30:35: Stromversorgungssicherheitsgesetz
00:30:37: das erste Mal im Bundestag beraten worden.
00:30:41: Da gibt es ja auch eine gewisse Konfliktlinie aktuell zwischen Süden und Westen, die über eine Südquote bessere Bedingungen erhalten den Norden und Osten.
00:30:52: Dann sprechen wir jetzt nochmal den EWE-Chef an der uns mit Moin begrüßt hat und natürlich da eine klare norddeutsche Brille aufhat.
00:31:00: Muss dann noch mal nachgesteuert werden.
00:31:02: aus ihrer Sicht?
00:31:02: Der passt ja auch die Berliner Brille zu weil Berlin ist ja in netztechnischen Norden muss man ein bisschen aufpassen.
00:31:10: Richtig ist, dass alle Erkenntnisse die wir ja auch haben sagen dieser Grundaufteilung zwei Drittel Süd.
00:31:16: Ein Drittel Nord ist gut das haben die TSOs also die Übertragungsnetzbetreiber ja abgeleitet.
00:31:21: im Süden deshalb weil dort der Redis Patch im Wesentlichen heute anfällt also sprich da die Leistungsbereitstellung im Rahmen von Redis patch.
00:31:28: daher brauche ich eben die Leistungen im Süde auch deutlich mehr als im Norden.
00:31:32: darum ist diese Zwei-Drittel Vorgabe entstanden.
00:31:35: Im Netztechnischen Norden habe ich aber ein anderes Thema.
00:31:37: da brauche also Systemvorhaltung im wesentlichen Spannungshaltung.
00:31:42: Und wenn ich jetzt theoretisch alles nach Süden packe und nichts in den Norden, habe ich gleich das nächste Problem nämlich mit der Systemstabilität sagen die TSOs.
00:31:51: Darum ist es genauso wichtig ein Drittel im Norden zu haben wie es wichtig ist die zwei Drittel auch im Süden zu haben.
00:31:57: da gibt's einen Vorschlag soweit Ich weiß von der Leak unter anderem Die gesagt haben macht doch ganz einfach sagt doch einfach du machst die Ausschreibung lässt erstmal hochlaufen bis entweder das Drittel im Norden oder die Zweidrittel im Süden vollgelaufen sind und wenn sie voll sind, dann kickt der Zusatzanreiz für die jeweils andere Region ein.
00:32:19: Also wenn die Zwei-Drittel im Südendritten voll gelaufen sind, sagt man so ab jetzt klickt dann einen Bonus für den Nordteil rein und umgekehrt zuerst Bezugslacht wird.
00:32:32: Dann klickt der Bonus für den Süden rein, damit dann der Südenbezug klappt.
00:32:35: Das ist eine sehr symmetrische, simpler Lösung.
00:32:38: Ich finde das ehrlich gesagt klug und vielleicht gibt es zahlend nochmal Bewegungen.
00:32:42: Bewegung
00:32:42: gab's zu diesem Gesetz einerseits viel und andererseits wenig in den vergangenen Jahren denn wir reden schon seit langem drüber.
00:32:52: Es gab in der vergangen Legislaturperiode schon mehrmals die Hoffnung dass das Gesetz demnächst auf dem Tisch liegen würde.
00:32:59: Es gibt schwierige Abstimmung mit der EU-Kommission, auch gerade was die Wasserstofffrage angeht.
00:33:05: In dem aktuellen Gesetz fehlt jetzt letztendlich ein absehbarer
00:33:10: Schub
00:33:11: für Wasserstoff.
00:33:12: Sie haben eingangs auch gesagt – für EWE ist auch der Wasserstoffmarkt ein großes Thema – bedauern sie das?
00:33:19: Dass in dem Kraftwerkssicherheitsgesetz in der ersten Stufe die Wasserstoffimpulse fehlen?
00:33:25: Ja bedauere ich sehr, wir haben ja diese Woche auch gezeigt.
00:33:27: Wir haben einen ersten langfristigen Liefervertrag mit Seils Gitter abgeschlossen über zehntausend Tonnen.
00:33:31: Wir bauen ja in Enten gerade ein großen Elektrolyseum mit dreieinundzwanzig Megawatt.
00:33:36: Hätte ich mir schon gewünscht was noch mal ein echter Impulse gewesen wäre.
00:33:40: da muss ich aber auch dann akzeptieren und das tue ich auch dass es in der alten Form so wie's gemacht war mit einer zwingenden Vorgabe der Konversion nach sieben Jahre Betrieb tatsächlich ein Verhinderungsparagraf gewesen wäre.
00:33:53: gut gemeint, aber glaube ich überzogen in dem ersten Entwurf.
00:33:56: Der wäre auch nicht bankable gewesen jetzt in dem Wort mal zu bleiben.
00:33:59: Es gibt ja trotzdem die Vorgabe das erstmal eine zwei GW-Größe eben Umstellung vorgegeben hat.
00:34:06: Die zehn GW, die jetzt in den ersten beiden Phasen kommen müssten hardstyle ready sein also die müssen dann in forty fünf konvertierbar seien.
00:34:13: Ja hätte ich mir mehr gewünscht Aber umgekehrt muss am Ende auch jemand sagen Ich investiere in solche Anlagen und das finde muss ich dann zähne Knöten.
00:34:22: zur Kenntnis nehmen, dass es das jetzige Modell einfacher macht aber wir glaube ich perspektivisch eher schauen müssen wenn ein Pull Effekt bei Wasserstoff entsteht.
00:34:30: Dann wird das sicher auch eine Variante sein und die Anlagen werden das alle können?
00:34:34: Ja vielleicht gehen wir nochmal Thema Wasserstoff ganz kurz auf das andere Highlight dieser Woche ein nicht nur aus EWE Sicht der Vertrag mit Salzgitter.
00:34:42: Vielleicht können Sie da noch mal ganz kurz sagen also Wir haben Zehntausend Tonnen Wasserstoff pro Jahr Über einen siebenjährigen Liefervertrag, es könnte aber auch noch mehr werden.
00:34:54: Haben Sie da das Henne-Eil-Problem gelöst beim Wasserstoff?
00:34:58: Gehen Sie jetzt voran und alle folgen!
00:35:01: Es ist ja schon der erste große Vertrag dieser Art in Deutschland, wenn ich richtig informiere.
00:35:08: Ganz RWE hat für den Standort Lingenjahr einen großen Vertrag mit Standort Leuner total für Raffinerien gemacht.
00:35:15: Wir haben jetzt den ersten aus Deutschland heraus gearten Liefervertrag für Stahl.
00:35:21: Saarstahl hatten einen Vertrag, den sie aber über Frankreich reinzieht.
00:35:24: Die haben eine andere Privilegierung und wir haben jetzt tatsächlich dann den ersten Liefervertrag aus Deutschland.
00:35:31: Elektrolyseleistungen für ein Stahlwerk, ebenso als Gitter.
00:35:34: Da ist ein wesentlicher Grundbaustein und wir nennen das einen Meilenstein.
00:35:37: Wir sagen, wir sind noch nicht durch mit dem ganzen Thema, dass wir jetzt das Problemfinal gelöst haben.
00:35:41: Wir wollen ja mehr skalieren weil mit zwei drei Elektrolysionen in Deutschland werden sie keine Wasserstoffwirtschaft hochziehen sondern wir müssen hier an den Flow Also eine Struktur aufbauen.
00:35:52: Wir haben jetzt hier gezeigt, weil wir eben für das Thema RFNBO, also es sind ja diese Gründstromkriterien, eine Privilegierung haben die aber schon Anfang Achtundzwanzig ausläuft im Sinne von wenn wir später als Achtunzwanziger in Betrieb gingen würde die nicht mehr gelten?
00:36:05: Wir müssen also in sieben Zwanzig im Betrieb gehen mit der Anlage.
00:36:08: damit kommen wir dann noch in den günstigeren Pfad.
00:36:11: Wir reden ja von einem Preis Unterschied bei den Strombezugskosten von etwa Acht und Einstandort in Ämtern.
00:36:19: Also knapp neunzig Prozent mehr Kosten, wenn wir diese RFNBO-Kriterien zu berücksichtigen hätten im Vergleich zur der Tatsache dass wer jetzt dann an diesem Netzknoten, der stark überspeist ist eben sehr günstig die günstigen Stunden abgreifen können und trotzdem auch eine gute Auslastung der Anlage kommen und deutlich günstiger fahren.
00:36:37: Und die ist ja immer nur typischerweise Strom ist dann günstlich Wenn man sehr viel erneuerbaren System haben also begreifen immer erneuherbaren Strom kann das auch wirklich plausibilisieren, also bilanzieren stündlich auch gerne.
00:36:48: Aber das ist halt eben leider durch diese Kriterien nicht möglich.
00:36:52: Das würde uns also durch die Füße verkauen.
00:36:54: dann ist das Thema Strompreiskombination ja wahrscheinlich über zwanzig dreißig hinaus wirksam.
00:36:58: und der dritte Punkt ist dann wieder Herr Müller Bundesnetzagentur netzend Geld.
00:37:02: wenn man an systemdienliche Standorte wie in Enten gehen sollten wir eine dauerhafte Netzentgeldprivilegierung oder Minimierung bekommen.
00:37:10: mit den Faktoren haben wir die Produktionskosten runtergebracht.
00:37:13: Kernetz haben wir im Bau Wir bauen ja Teilabschnitte selber und andere Teilabsnitte jetzt nach Salzgitter gehen über Cassini.
00:37:20: Und der dritte Block ist eben auf der Nachfrage Seite zu schauen, dass die Stahlindustrie als beispielhaft aber auch andere Ebenen an Rats haben überhaupt das Produkt abzunehmen.
00:37:29: Da gibt es natürlich beim Stahl die Diskussion um grüne Leitmärkte Grünstahl Das beispielsweise Automobilhersteller ihre Flottengrenzwerte sozusagen mit einem Credit versehen bekommen von bis zu sieben Prozent, wenn Sie eben Grünstahl einsetzen.
00:37:45: Da haben die THG Quote gerade im Bundestag gehabt.
00:37:48: über die aktuelle THG-Quotenfestlegung entsteht ein Anreiz für Raffinerien auch grünen Wasserstoff in dem Prozess reinzulegen, die ja heute sehr viel grauen Wasserstoff einsetzen und wir mal das konsequente weiterfahren und die EU endlich ihre bescheuerten RFMBO Kriterien überarbeitet, was sie eben diesem Monat tun will.
00:38:07: Sie haben ja für Sommer eine Überprüfung, ne erste Überprüfung angekündigt und da muss ich wirklich ausdrücklich Frau Reiche persönlich aber auch das Wirtschaftsministerium loben.
00:38:15: die setzen sich stark dafür ein vielleicht einen Allianz zu finden um wirklich in Brüssel dafür zu sorgen dass wir dann einfach ökonomisch und ökologisch klug handeln und nicht bürokratisch handeln.
00:38:27: Und vielleicht auch dieses Kriterium, neunzig Prozent auf achtzig oder fünfseitig Prozent abzusenken?
00:38:31: Dann hätten wir da super kompatibel mit unserem achtzig Prozent erneuerbaren Ziel.
00:38:35: Und damit dann hätten wir tatsächlich den Knoten gelöst.
00:38:39: Noch sind wir nicht da.
00:38:40: ich kann heute keine neue Investition in Wasserstoff freigeben weil ich dann in diese RFMBO Welt reinlaufen würde stand heute.
00:38:47: das heißt diese
00:38:48: Kriterien sind ein absoluter Verhinderer für den Hochlauf des Wasserstoffmarktes.
00:38:54: Vielen lieben Dank, dass Sie mit uns am Ende einer pickerpacken vollen Woche dann nochmal durch viele Themen durchgegangen sind.
00:39:03: Der BDW-Kongress war sicherlich eine Highlight.
00:39:06: in dieser Woche ist auch die WM, die Fußballwm gestartet in USA, Mexiko und Kanada.
00:39:12: verfolgen sie das?
00:39:13: Wenn ich Zeit habe – ja, die Spiele sind oft in der Nacht dann nach deutscher Zeit muss man gucken wie das mit meinem Kalender zusammenpasst.
00:39:19: aber ich würde mich freuen wenn die deutsche Mannschaft richtig viel Tore schießt Und daran sollte sich dann die Bundesregierung auch ein Beispiel nehmen, auch möglichst viele Tore zu schießen und dann sind wir happy.
00:39:29: Also
00:39:29: ich denke gegen Kurosawa sollte es Tore geben!
00:39:32: Ich hoffe...
00:39:32: Was trauen Sie der deutschen Mannschaft zu?
00:39:34: Wenn sie in den Floh kommt was ihr ja schon ein paar Mal bewiesen hat also wenn die Mannschaft funktioniert alles wenn sie sich verstolpern jeder alter Variante leider.
00:39:45: Das
00:39:45: haben wir in der Vergangenheit gesehen, dass das auch immer ein Szenario sein kann aber das werden wir jetzt in den nächsten Sommerwochen verfolgen.
00:39:53: dann Herr Dola drücken wir erstmal die Daumen für die ganzen energiepolitischen Weichenstellungen, die jetzt eben auch in den nähsten Wochen anstehen.
00:40:00: da werden sie noch viele Gespräche führen und viel zu tun haben Und wir sagen ganz herzlichen Dank, dass Sie heute bei uns waren.
00:40:07: Ich bedanke mich bei Ihnen und wünsche euch einen schönen Sommer und viele Tore!
00:40:10: Vielen Dank!
00:40:10: Danke schön.
00:40:11: Ja, Karsten, das ist jetzt zum Schluss unsere Aufgabe nochmal wegzukommen vom Thema Fußball und noch mal auf die Energiethemen der Woche zu gucken.
00:40:20: Was war sonst noch los?
00:40:22: Hast du eine Leseempfehlung für unsere Hörerinnen und Hörern?
00:40:25: Eine Empfehlung habe ich von unserem Kollegen Ron David Hein.
00:40:29: In seinem Artikel geht es um den Streit- und Freileitungsvorrang im Bundesbedarfsplan.
00:40:35: ein Bündnis aus Netzbetreibern Und Industrieverbände fordert hier einen konsequenten Freileitungsvorrang bei neuen HGU-Leitungen, also den Hochspannungsgleichstromleitung.
00:40:47: Und diesem Appell haben sich drei von vier Übertragungsnetzbetreibern angeschlossen.
00:40:54: Einer ist nicht dabei und welcher das ist können Sie bei uns nachlesen auf
00:40:57: www.energeld-messenger.de.
00:41:01: Ich habe auch eine Leseempfehlung mitgebracht.
00:41:03: Wir haben hier im Podcast verkürzt, mit unserem Kollegen Michael Hahn über die Problematik bei manchen Offshore-Windflächen gesprochen teures Geld verauktioniert worden sind.
00:41:16: Eines der Unternehmen, das sich ein Zuschlag gesichert hatte war Total Energies und da sind die Flächen bis jetzt noch nicht realisiert.
00:41:23: Wir haben darüber gesprochen.
00:41:24: gibt es Mittel und Wege diese Flächen zurückzugeben?
00:41:27: damals hieß es von Totalenergie noch wir halten an unseren Aktivitäten fest.
00:41:31: Jetzt gibts News dazu.
00:41:33: ganz so fest hält Totalenergies nicht mehr und begründet das unter anderem mit Verzögerungen Unsicherheiten beim Netzanschluss was für den zuständigen übern Drainungsnetzbetreiber Tenet auch noch unangenehm werden könnte.
00:41:45: Und was sich darin da verbirgt, findet sich ebenfalls bei uns auf der Webseite Genau.
00:41:49: und dann haben wir vielleicht noch eine Nachricht die ganz interessant ist aus dieser Woche zum Thema Industriestrompreis- und Strompreiskompensation.
00:41:58: Ich wollte Doppelförderung, da gibt es offenbar Bewegungen bei der EU das zumindest für das Jahr.
00:42:08: Das könnt ihr auch bei uns lesen.
00:42:10: Ja, Karsten dann vielen lieben Dank!
00:42:12: Dann sind wir glaube ich am Ende der Woche angekommen und auch am Ende dieser Folge.
00:42:18: Wir haben in dieser Woche noch eine neue Nachgefragt-Folge veröffentlicht mit Selim Gülig von Everyone Energy.
00:42:26: Wer Lust hat, kann da gerne reinhören.
00:42:28: Vielleicht im Vorfeld das erste Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM, um sich vielleicht noch abzulängen oder vielleicht auch danach.
00:42:35: und auf jeden Fall gibt es wieder ein News Update am kommenden Freitag!
00:42:38: Ich freue mich drauf.
00:42:39: bis dahin eine schöne Zeit!
00:42:51: Tschüss!
Neuer Kommentar