News-Update vom 19. Juni 2026 - Verdienen die Netzbetreiber zu viel? Und: Ist ein Standard-FCA eine gute Idee?
Shownotes
Verdienen die Netzbetreiber zu viel Geld? Diese Frage wirft zumindest eine Untersuchung des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft auf - ein Verband, der die Netzbetreiber grundsätzlich kritisch beäugt. Die eine Seite spricht von Traumrenditen, die andere von unsachgemäßer Datenbasis. Wir klären die Details und geben eine Einschätzung dazu, wer aus unserer Sicht in der Sache richtig liegt.
Außerdem reden wir in der aktuellen Folge über den Vorstoß des größten deutschen Verteilnetzbetreibers Eon zu einem Standard für flexible Netzanschlussverträge. Warum dieser in der Speicherbranche besonders kritisch gesehen wird und was das möglicherweise mit Versäumnissen der Bundesnetzagentur zu tun hat, erfahren Sie in der neuen Folge des energate-Podcasts.
Netzrenditen auf Rekordniveau? Branche widerspricht BNE
Batteriespeicherbranche läuft gegen Eon-FCA Sturm
Deutschland steigt in 2-GW-Konverterbau ein
Schweizer Parlament will AKW-Neubauverbot aufheben
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Transkript anzeigen
00:00:00: Irgendwas mit Energie, der EnerGate Podcast.
00:00:04: Wir sprechen mit den Menschen hinter der Energiewende.
00:00:10: Herzlich willkommen zum News Update von EnerGates!
00:00:13: Wir zeichnen wie immer an einem Freitag auf.
00:00:15: heute ist der neunzehnte Juni und bei mir sind Ron Heinen und Michael Hahn.
00:00:20: Hallo jetzt mal Hallo
00:00:21: zusammen.
00:00:22: Hallo
00:00:22: So das Sommer steht vor der Tür.
00:00:24: am Wochenende wird es richtig knackig warm.
00:00:28: Vielleicht wird es heute auch in unserer Folge ein bisschen hitzig.
00:00:31: Nicht zwischen uns vermute ich, aber zumindest über die Akteure, über die wir heute reden ... Da wurde das untereinander, glaube ich, ein Stück weit hitsig und im Fokus stehen bei beiden Geschichten, über den wir heute sprechen wollen – die Verteilennetzbetreiber.
00:00:46: Michael, lass uns mal anfangen mit einem Thema, dass du in dieser Woche bearbeitet hast.
00:00:52: der Bundesverband Neue Energiewirtschaft hat eine Untersuchung vorgelegt zu der Eigenkapitalrindite, der großen Verteillennetzbetreiber.
00:01:04: Und bevor wir da mal auf die Details drauf gucken würde ich ja ganz kurz erklären wer ist eigentlich der BNE?
00:01:10: Ich glaube es gibt immer wieder Verwechslungen ohnehin wenn man diese Abkürzung schnell ausspricht oder andere hört sowieso schonmal BEE das ist der Erneuerbarenverband.
00:01:19: sprachlich inhaltlich liegen die Verbände vielleicht nicht soweit auseinander aber der Bundesverband Neue Energiewirtschaft im Prinzip der Verband der Energiedienstleister und Lieferanten, die kein eigenes Netz haben.
00:01:29: Und da sind wir dann eigentlich auch schon beim Kern der Geschichte, denn der BNE ist schon immer netzbetreiberkritisch weil die von den Netzbetreibern kommen im Prinzip eigentlich ja die Angebote der BNE-Mitgliedsunternehmen dann belasten.
00:01:45: Da gab es in der Vergangenheit schon, man kann schon sagen legendäre Auseinandersetzung des BNE mit den Netz Betreibernen um die Netzentgelte gerade bei Regulierungsfragen.
00:01:56: und vom BNE ist auch immer wieder zu hören wir brauchen auf gar keinen Fall achthundert oder über achthundert Verteilnetzbetreber in Deutschland eigentlich würden sie auch fünfzwanzig tun.
00:02:04: beim Thema Digitalisierung meldet sich der BNE regelmäßig zu Wort.
00:02:09: Also man merkt schon, der Bne ist jetzt nicht unbedingt der große Freund der Verteilnetzbetreiber aber er hat natürlich auch eine Funktion weil er auf die Höhe der Netzentgelte guckt und im Prinzip hatte das jetzt auch mit einer Untersuchung gemacht bis hin über Bande nämlich die handelsrechtliche Eigenkapital Rendite der großen Netzbetreiba hat angeguckt und Michael da kamen durchaus überraschendes bei rum.
00:02:33: Genau,
00:02:33: also die haben die Eigentapital Rendite der achtzehn größten Verteilnetzbetreiber in Deutschland angeschaut.
00:02:39: Für das Jahr zwei Tausend vierundzwanzig ist es, also nicht für letztes vergangenes Jahr sondern für das Jahr davor und dabei kam raus dass die Durchschnittlichkeit dreißig Komma eins Prozent liegt.
00:02:49: Und das ist noch mal ein Anstieg, weil in den Jahren des Jahr- und Jahrzehnts lag sie bei ca.
00:02:53: um zwei Jahre.
00:02:54: Das ist schon fast verdoppelt, kann man sagen?
00:02:58: Das ist natürlich schon einmal eine heftige Zahl.
00:03:00: Vor allem muss man das glaube ich mal so ein bisschen spiegeln mit dem was die Bundesnetzagentur eigentlich als Verzinsung zulässt.
00:03:12: Neu-Anlagen, die gar nicht mehr so neu sind.
00:03:14: Sondern das gilt für Anlagen, wo nach dem Jahr im Betrieb genommen wurden, sind das rund fünf Prozent und bei älteren Anlagen drei Komma fünf Prozent.
00:03:24: also da klafft eine ziemlich große Lücke.
00:03:28: Warum das so ist?
00:03:29: Da können wir gleich drauf eingehen.
00:03:31: Du hast jetzt schon gesagt diese einen Kapital Rindite liegt im Schnitt bei den großen Verteilnetzbetreibern, bei dreißig Prozent.
00:03:39: Das ist ja schon mal richtig ordentlich.
00:03:41: und wenn man sagt in dem Schnitt gibt es wahrscheinlich einige wo das auch nochmal deutlich darüber hinausgeht?
00:03:46: Genau also der größte Ausreiser ist in diesem Fall EWE-Netz die kommen auf einen sechzig Prozent.
00:03:52: dahinter folgt dann Westnetz mit fortyfünf Prozent oder über forty fünf Prozent danach die mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom Und anschließend Bayernwerk-Netz mit thirty-eight Prozent.
00:04:06: Bei den letzten drei muss man dann sagen, dass das alles Tochtergesellschaften des EON-Konzerns sind.
00:04:11: Klingt ja jetzt erstmal für die Unternehmen positiv?
00:04:14: Die machen ordentlich Gewinne!
00:04:16: Warum regt sich der BNE so
00:04:18: auf?!
00:04:19: Die regen sich deshalb auf.
00:04:20: Also die sagen einerseits fahren, die Unternehmen außergewöhnlich hohe Renditen ein andererseits investieren sie aber zu wenig ins Netz also in den Netzausbau.
00:04:29: Die reden davon von einer Netzkrise oder auch einer Netzanschlusskrise.
00:04:33: Das wissen wir alle.
00:04:34: das Netz ist voll und die Unternehmen und verschiedene Akteure müssen lange auf Netzanschlüsse warten.
00:04:39: Die Digitalisierung hängt in großen Teilen hinterher und das ist genau das was der BNE dann auch kritisiert.
00:04:45: Das ist natürlich schon ein ordentlicher Tritt ans Schienbein, mancher Netzbetreiber weil die ja alle auch namentlich genannt werden.
00:04:52: Du hast sich in der Branche umgehört.
00:04:54: was sagen die Unternehmen denn dazu?
00:04:56: Genau also für die drei Ehren-Tüchtergesellschaften hat dann EON mehr Redundantwort gestanden und nicht die einzelnen Unternehmen und die also.
00:05:06: EON hat dann erklärt die Zahlen seien nicht nachvollziehbar das direktes Zitat und sie würden auf handelsrechtlichen Daten basieren die aber für die Bewertung der Netzrenditen überhaupt nicht geeignet sein, weil maßgeblich sei die regulatorische Verzinsung und die würde anders berechnet als das was der BNE berechnet hat.
00:05:24: Okay da sind wir glaube ich durchaus an so einem Kernpunkt weil man dann nochmal reingucken muss was Rechnete.
00:05:31: Der BNE hat das Ergebnis vor Steuern ins Verhältnis gesetzt zu dem Eigenkapital, dass in der Bilanz der Netzbetreiber ausgewiesen worden ist.
00:05:42: Im Prinzip kann man sagen, es ist eine klassische Unternehmens- Kennzahl, jetzt betreten wir ein Feld das sicherlich nicht unser Heimspiel ist.
00:05:50: Normalerweise kennen wir uns bei energiewirtschaftlichen und energiepolitischen Themen aus.
00:05:54: Jetzt müssen wir eher so ein bisschen in den Finanzbereich gehen aber das wird normalerweise als Return on Equity bezeichnet.
00:06:02: Das ist vielleicht schon Begriff bei denenjenigen die sich mal mit Unternehmen das Bilanzen auseinandersetzen dann schon irgendwie ein bisschen klingeln lässt und hat zur Folge dass es in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital Betreiber oft niedrig sein kann.
00:06:19: Wenn man da irgendwie mal guckt, was für Faktoren spielen da eigentlich rein?
00:06:24: Also einerseits wenn man zurückblickt können die Assets um die es geht können mit einem hohen Fremdkapital Anteil finanziert worden sein dann ist die Eigenkapitalbasis schonmal klein.
00:06:36: Wenn davor aber ein verhältnismäßig großer Gewinn steht dann kommen natürlich solche hohen Prozentsätze bei der Eigenkapitalrindite raus.
00:06:45: Dazu kommt auch, dass die Unternehmen Gewinne oft an ihre Muttergesellschaften abführen müssen.
00:06:51: Da haben sie glaube ich auch darauf hingewiesen.
00:06:53: also da gibt es häufig Ergebnis Abführungsverträge, die die Zahlen natürlich auch beeinflussen und auf der anderen Seite sind die Zahlen deinem Bundesnetzagentur Und du hast es gesagt Eon hat schon drauf hingewiesend das sind eigentlich andere Zahlen.
00:07:08: Also nochmal zur Erinnerung erlaubt, es ist eine Eigenkapitalverzinsung von drei bis fünf Prozent.
00:07:18: Das ist natürlich ne große Lücke aber die Netzbetreiber sagen ja auch.
00:07:21: also wir haben da ganz andere Datenbasis und das ist das von der Bundesnetzagentur anerkannte Eigenkapitale und dass ist dann im Regelfall deutlich höher als was jetzt in der BNE-Analyse drinstand.
00:07:35: Trotzdem, der BNE hat ja durchaus einen Punkt mit dem Wasser vorlegt.
00:07:40: Weil am Ende des Tages da stehen in den Balanzen auf jeden Fall ziemlich hohe Gewinne bei den Netzbetreibern?
00:07:45: Ja das stimmt!
00:07:46: EWE hat aber dazu gesagt dass die Außengewiesenen Renditen eine plakative Momentaufnahme sein.
00:07:51: Die argumentiert damit, dass sich die hohen Prozentwerte daraus ergeben dass die aktuellen Erträger auf weitgehend abgeschriebene Buchwerte bezogen sind.
00:08:00: Also das heißt eigentlich müsste die ganze Lebensdauer der Anlagen berücksichtigt werden, das wären in dem Fall dreißig bis vierzig Jahre.
00:08:07: Ich habe auch mit den BNE gesprochen und Sie haben auch gesagt, dass sie bei den Zahlen dieses Mal ein Stück weiter zurück... geguckt haben, was sie auch neu gemacht haben ist dass Sie den Durchschnitt der zielten Renditen-Marktanteilsgewichtheit errechnet haben.
00:08:22: Womöglich ergibt sich daraus auch der Sprung denn vorher in der Voruntersuchung war die Durchschnitzrendite die bei dem Unternehmen erzielt worden ist noch deutlich geringer als jetzt dieses Mal.
00:08:33: aber Ron du hast uns ja jetzt hier die ganze Zeit verfolgt.
00:08:38: Bei dem Thema hast Du ihm gelauscht Als neutraler Beobachter, was macht es bei dir?
00:08:45: Wenn du das hörst, dass wir einmal die regulatorische Eigenkapitalverzinsung haben, die relativ gering ist und um dir auch gerungen wird.
00:08:54: Also steht dann die Eigenkapitalfazinsung für die nächste Regulierungsperiode an, die Unternehmen melden schon Bedarf an, wir müssen in die Netze investieren, wir brauchen eigentlich eine höhere VerzinsUNG.
00:09:04: auf der anderen Seite sieht man zumindest ausgewiesene Bilanz gewinnert hier relativ hoch sind.
00:09:09: Ja, also ich bin da so ein bisschen zwiegespalt muss ich sagen.
00:09:12: Ich sehe den Punkt vom BNE und man muss ja nur in die Bilanzen reinschauen und dann sieht man dreistellige Millionen Gewinne bei einigen Netzbetreibern.
00:09:19: Die sind da!
00:09:20: Und andererseits hat natürlich die Branche auch recht dass es einen regulatorisch ausgewiesenen Gewinn gibt eine Berechnung die anders funktioniert als der BNE ist gemacht hat.
00:09:30: Also beide haben irgendwie Recht was mich zu dem Punkt bringt Wie geht es in der Zukunft weiter?
00:09:38: Wir haben letztes Jahr viel über Nest gesprochen.
00:09:41: Da ging es ja auch darum, wie viele Gewinne die Netzbetreiber machen dürfen und es wurde auch so ein bisschen die Analyse des BNE aus dem Vorjahr wurde gemunkelt dass das auch dazu geführt hätte, dass die Bundeswetzagentur im Nestprozess so ein bischen die Daumenschrauben angedreht hat.
00:09:58: ob das stimmt weiß ich ehrlich gesagt nicht.
00:10:00: aber Ich glaube das ist eine Diskussion Die man durchaus eng verfolgen muss weil Ich erinnere noch mal daran, worum wir angefangen haben.
00:10:09: Der BNE sagt der Netzausbau ist zu langsam die Digitalisierung ist zu langsamer.
00:10:14: das sind ja alles Punkte, die wir tagtäglich sehen.
00:10:18: also das ist ja nur ein Fakt dafür gibt es auch wieder Gründe.
00:10:21: aber bislang reichen die Investitionen noch nicht aus und diese Ich sag jetzt mal Missstände, die wir im Netz haben auszugleichen.
00:10:28: Ja und da muss man noch dazu sagen dass der BNE das hat er auch nochmal explizit gesagt dann durch den Nessprozess sogar damit rechnet, dass die Netzbetreiber nochmal tendenziell höhere Erlöse generieren könnten.
00:10:40: Das ist ja auch immer das Argument, was die Bundesnetzagentur gebracht hat.
00:10:43: Das war ja dieser Konflikt zwischen Bundesnetzeigenturen und Netzbetreibern, den wir das ganze Jahr überbeobachtet haben.
00:10:51: Die Bundesnetzagentur sagt ihr könnt damit rechnen, dass die Gewinne sogar ein bisschen nach oben gehen.
00:10:56: und die Netzbetrieber, die haben immer gesagt nein, nein!
00:10:59: Wir können eure Berechnung überhaupt nicht nachvollziehen.
00:11:02: Die werden runtergehen mit den Modellen, die wir haben.
00:11:04: Und genau in diesem Ja-Konfliktfeld befinden wir uns jetzt eigentlich wieder.
00:11:08: Was ja ein total spannender Punkt ist, weil wir sind quasi genau an der Stelle wo einerseits klar ist dass die Netzbetreiber massiv in den Netzausbau investieren müssen und in die Digitalisierung.
00:11:20: dafür brauchen sie eine ordentliche Verzinsung, denn da geht es um so viel Kapital.
00:11:24: das können Sie natürlich nicht selbst aufbringen sondern sie brauchen dafür Trittgelder von Investoren.
00:11:31: Da sagen Sie, da sind wir im internationalen Wettbewerb.
00:11:34: wenn unsere Verzinnung zu niedrig kommt dieses Geld einfach nicht zu uns und auf der anderen Seite.
00:11:40: Vertreter BNE ist nicht nur das Interesse der eigenen Mitgliedsunternehmen, sondern auch des Wirtschaftsstandorts Deutschland eigentlich weil die Netzentgelte sind bereits jetzt ein massiver oder spürbarer Treiber der Stromkosten.
00:11:55: alle großen Unternehmen klagen darüber dass der Anstieg der Netzentgeld momentan für sie der größte Schmerzpunkt ist.
00:12:03: Genau darüber geht es an der Stelle.
00:12:05: auch eine unheimlich schwer auflösbare Situation, weil der Bedarf in Netze zu investieren ist da und gleichzeitig ist der Bedarf da die Stromkosten nicht so stark ansteigen zu lassen.
00:12:15: Ich glaube
00:12:16: das Thema zeigt doch nochmal wie kompliziert eigentlich diese Verfahren sind.
00:12:20: zur Berechnung also dass ein Dschungel an Paragrafen dem man da irgendwie durchsteigen muss und so eine Transparenz dass man jetzt einfach sagen kann So is das!
00:12:29: Das ist glaub ich ein Problem.
00:12:31: Man kann dich einfach so vergleichen einfach in die Bilanzen reingucken und sagen, ja, die machen so viel Gewinne.
00:12:36: Weil es halt noch andere Faktoren gibt, die man beachten muss.
00:12:39: also ich glaube eine Transparenzschaffung das wäre ein guter Punkt den man irgendwie angehen sollte.
00:12:44: Die fordern eben genau dass mehr Transparens über Kosten und Gewinnen und das ist auch strengere Kostenkontrollen Brauch.
00:12:51: Also wir merken kein einfaches Thema Und wir bleiben beim Thema Netzbetreiber und wir bleiben auch beim Thema kritische Position.
00:13:01: aber bevor wir Dazu kommen, geben wir kurz ab in die Pause.
00:13:12: So Ron und dann sind wir wieder zurück und wir gucken auf unser zweites Thema dieser Woche Und auch da wird es nicht ganz einfach.
00:13:21: Also da müssen wir auch ein bisschen erklären.
00:13:24: In der vor vergangenen Woche war der BDW-Kongress Folge der letzten Woche verpasst hat, kann da gerne noch mal reinhören.
00:13:31: Weil zum Abschluss des BDW-Kongresses hatten wir den Verbandspräsidenten bei uns im News Update zu Gast, haben wir nochmal zurückgeschaut und eines der Themen beim BDH-Kongress also der großen Jahresveranstaltung des Energieferbandes war das EONetzvorstand.
00:13:47: Thomas König angekündigt hatte dass sein Unternehmen jetzt mehrere Standardverträge für flexible Netzanschlussverträge vorlegen will.
00:13:57: Sogenannte FCA, das ist also nicht der FC Augsburg sondern das sind flexible Netzanschlußverträge und er hatte damals gesagt, wollen wir demnächst ein paar Wochen vorlegen?
00:14:09: Jetzt ging es etwas schneller und Ron Duas vor allem auch Branchenreaktionen dazu eingeholt und da sind wir wieder am Anfang.
00:14:17: Es ging durchaus hitzig zur Sache, glaube ich.
00:14:19: Ja genau!
00:14:20: Also das Thema ist durchaus umstritten wenn nicht sogar sehr einseitig Kritik behaftet.
00:14:27: vielleicht nochmal ganz kurz EON hat ja letzte Woche vier StandardFCs angekündigt.
00:14:32: es geht jetzt im speziellen um den FCA für Batteriespeicher.
00:14:35: Das ist glaube ich der FCA Ja, am dringendsten auch für den Markt benötigt wird.
00:14:41: Da haben wir in der Vergangenheit auch schon mehrfach darüber berichtet dass es eigentlich auch so einen Wunsch aus der Bonge gibt.
00:14:47: das ist ein Standard FCA gibt.
00:14:48: bislang war das halt sehr kompliziert.
00:14:51: Das waren sehr individuelle Lösungen.
00:14:53: da haben wieder die Geschichte von eighthundertfünfzig Netzbetreibern.
00:14:56: jeder sucht seine eigene Lösung und EON als Deutschlands größter Verteilungsbetreber mit Abstand größer Verteidigungsbetriebe versucht jetzt halt oder wird Konzernweit Standard-FCAs für Batteriespeicher noch in diesem Jahr ausrollen.
00:15:13: Und dieser Stand der FCA wurde gemeinsam mit dem Projektierer EcoStore in Bollingstädt, das ist ein relativ großer Speicher, auf eine Hundert vier MW Leistung erprobt und gemeinsam dann von EcoStor SH-Netz und EON sozusagen entwickelt.
00:15:29: Das wird jetzt die Basis für diesen FCA, der dann ausgerollt wird.
00:15:34: über das Jahr.
00:15:34: Da
00:15:35: hatte Thomas König beim BDW-Kongress davon berichtet, dass sie da auch lange gemeinsam mit dem Unternehmen daran getüftelt haben was zu hören ist.
00:15:44: Dass es da auch intensive Verhandlungen gibt wie dieser FCA den ausgestaltet wird weil dieser Vertrag ermöglicht dem Netzbetreiber Signale zu senden wann der Speicher laufen kann und eben wann er nicht laufen kann und das führt natürlich dann zu Umsatzeinbußen auf Seiten der Speicherbetreiber.
00:16:06: EcoStore sagt für uns ist das eine Chance, weil der FCA Uns überhaupt die Möglichkeit bietet, einen Netzanschluss zu kriegen.
00:16:14: Weil wir erinnern an viele Gespräche, die wir im Podcast schon geführt haben.
00:16:19: Das gibt unheimlich viel Anträge und eben bei weiten nicht ausreichenden Netzkapazitäten dafür.
00:16:25: Da sind wir auch wieder beim ersten Thema in dieser Folge.
00:16:29: aber Ecostore sagt Wir lassen uns darauf ein Auch wenn wir Einbußen haben.
00:16:34: Und Dieser Vertrag der jetzt zu diesem Speicher Boddingstädt in Schleswig-Holstein abgeschlossen worden ist.
00:16:41: Der ist jetzt quasi die Blaupause für alles, was Eon ausholt.
00:16:45: Funktioniert das denn?
00:16:46: Also das ist halt die Frage, wem man fragt.
00:16:48: EcoStore sagt es funktioniert.
00:16:50: Georg Almetzer hat aber auch gesagt dass bis zu zwanzig Prozent Umsatz einbußen um durch diesen FCA zu erwarten sind.
00:16:58: und zwanzich Prozent da bewegen wir uns natürlich im Rahmen wo die Wirtschaftlichkeit von einem Projekt durchaus gefährdet ist, wo Investoren, Banken sagen da können wir euch kein Geld mehr zur Verfügung stellen weil die Wirtschaftlichkeit des Projekts nicht gegeben ist.
00:17:14: EcoStore sagt jetzt in dem Fall uns es wichtiger ans Netz zu kommen als fünf oder sogar vielleicht über zehn Jahre zu warten, bis wir diesen Batteriespeicher bauen und installieren können.
00:17:25: Das ist auch der Grundgedanke den Ehren hat.
00:17:27: Ehren sieht es als Chance für Projektiere ans Netz zu kommen wo eigentlich derzeit keine Netzkapazitäten zur Verfügung stehen und sagen ihr müsst wirtschaftliche Einbußen hinnehmen um jetzt schon trotzdem irgendwo Geld verdienen zu können.
00:17:42: Das ist sozusagen der Grundgedanke von einem FCA, zumindest so wie er ihn jetzt formuliert hat.
00:17:48: Ja geil, Metzer oder einer der Geschäftsführer von EcoStore betont ja auf der anderen Seite auch immer wieder es geht darum auch Kosten aus der Allgemeinheit letztendlich rauszunehmen weil sage ich... Der ungebremste Betrieb von Speichern, der verursacht natürlich dann Kosten an anderer Seite.
00:18:06: Das ist für die Speicherbetreiber natürlich die beste Option und können sie die höchsten Gewinner einfahren.
00:18:11: aber dann kommen wir wieder zu dem Thema Readerspatch-Kosten.
00:18:13: also weil der Speicher kann, obwohl er letztendlich eigentlich eine Flexibilitätstechnologie ist, kann er trotzdem in bestimmten Situationen eher Probleme im Netz verursachen und dann dazu führen dass irgendwo anders Ausgleichsinnergie aufgebracht werden muss was dann die Allgemeinheit zahlt.
00:18:30: Das ist auch ein Punkt, den EcoStore da an der Stelle mit unterbringt.
00:18:34: Aber ganz interessant ist auf jeden Fall dieses Zahlenspiel das du angesprochen hast.
00:18:38: Es gab ja in der Vergangenheit auch schon Untersuchungen bei denen es hieß dass solche flexiblen Netzanschlüsse Verträge bis zu zwanzig Prozent Umsatzeinbußen den Unternehmen bescheren können.
00:18:49: Wie hoch die wirklich sind wissen wir nicht?
00:18:50: Das muss man glaube ich auch gleichzeitig sagen.
00:18:52: und was wir wissen ist das EONETZ-Vorstand Thomas König da einen ganz anderen Blick drauf hatte.
00:18:57: Er hat nicht von Umsatzeinbußen gesprochen, sondern von Einschränkungen.
00:19:00: Das können also jetzt auch die Betriebsseiten der Speicher sein und er hat gesagt nach den Berechnung, die sie gemacht haben liegen die unter drei Prozent so.
00:19:08: Es kann beides richtig sein dass es Einschränkungen bei den Betriebseiten sind unter drei prozent, dass die aber trotzdem zu überproportional hohen Umsatzeitbußen führen.
00:19:17: Aber mehr hat man schon ein bisschen... Da gehen die Analysen auch auseinander.
00:19:22: Das ist auch einer der Kritikpunkte anderer Speicherbetreiber, warum die da mit großer Sorge drauf gucken?
00:19:28: Ja also ich habe mich dann im Markt umgehört.
00:19:30: Also dass das EON an einem Standort FCA für Batteriespeichere arbeitet, dass es von schon weit eigentlich schon länger bekannt.
00:19:38: Also EON sagt, dass sie da seit einem Jahr dran arbeiten.
00:19:41: wie bei Energate haben da glaube ich so vor einem halben drei Vierteljahr von gehört.
00:19:46: Das ist jetzt nichts, was irgendwie einfach mal eben so gemacht wurde.
00:19:48: Sondern das wird schon sorgfältig vorbereitet.
00:19:51: Was aber aus der Branche zu hören ist... Fahrweisend Vorgaben, die EON da macht sehr restriktiv sind.
00:19:58: Also es gibt wohl andere Netzbetreiber, die da deutlich kooperativer vorgehen.
00:20:03: EON fährt eine eher scharfe Vorweise, eher benachteiligend für den Projektierer beziehungsweise Vermarkter und das stößt halt auf relativ wenig Gegenliebe.
00:20:13: Vor allem auch Echo Store gegenüber muss man sagen.
00:20:15: also da hat man doch durchaus sehr kritische Töne in der Branche gehört dass Echo Store diesen FCA ja angenommen hat weil EcoStore ist natürlich einer der Branchenführer in Deutschland, hat sehr große Projekte ans Netz gebracht.
00:20:32: Und das Geogalmetzer, der ja auch BVAS-Vorstandsmitglied
00:20:36: ist.
00:20:36: Der Speicherverband?
00:20:37: Genau, des Speicherverbands.
00:20:39: Diesen Deal eingegangen ist... Das wird so ein bisschen als Verrat gewertet innerhalb der Branche.
00:20:43: Es wird sehr kritisch gesehen!
00:20:45: Was ist der konkrete Vorwurf, was hast du da
00:20:47: gehört?!
00:20:47: Also
00:20:47: der konkrete Vorwurf ist, dass man mit dem Abschluss des FCA sozusagen diesen FCA legitimiert.
00:20:54: Man sagt damit kann man arbeiten und es wirtschaftlich genug um Bespeicher so ans Netz zu kriegen.
00:20:59: Das kann man jetzt so glaube ich superfasieren.
00:21:01: Das ist die Kritik im Kernpunkt, dass man sozusagen EON die Legitimation gibt diesen FCA so wie er geschrieben wurde auszurollen.
00:21:10: Wir haben ja vorhin auch die Regulierungsprozesse angesprochen.
00:21:13: Vorhin ging es im Kern eher um die Eigenkapitalverzinsung.
00:21:16: das war der Kernbestandteil am Ende des Tages dieses Nest Prozesses sowie das bei der Bundesnetzagentur heißt jetzt sind wir dann eher bei dem Prozess Agnes, also bei der allgemeinen Netzendgeldsystematik.
00:21:30: Da spielen ja flexible Netzanstoßverträge auch eine Rolle und die Bundesnetzagentur hat gesagt sie will da bis zum kommenden Jahr etwas vorlegen.
00:21:39: wie passt das denn aus deiner Sicht zusammen?
00:21:41: Das einerseits die Bundes-Netzagentur Vielen Netzfragen ganz zentralen Hebel in der Hand hat.
00:21:49: Einerseits sagt, wir arbeiten daran und werden was vorlegen.
00:21:51: Und gleichzeitig kommt der größte deutsche Verteilnetzbetreiber mit... relativ viel Markt macht in dem Netzbetreibersegment, kommt um die Ecke und sagt wir legen einen Standard FCA vor.
00:22:04: Sie haben ja auch nicht gesagt wir legen dann ein paar FCA's vor sondern das ist ja gleich das Wort standard FCA.
00:22:10: also ihr macht setzt jetzt den Standard.
00:22:13: was bringt es da noch wenn die Bundesnetzagentur danach um die ecke kommt?
00:22:16: Ja
00:22:16: das ist natürlich genau die eigentliche Kritik in der wir uns befinden.
00:22:20: Also die Bundesnetzagentur ob dass Hat die Branche relativ klar formuliert.
00:22:25: Namen kann ich hier nicht nennen, weil die meisten wollten anonym bleiben mit denen ich gesprochen habe aber es waren doch relativ viele die das so geäußert haben wird gesagt hat sie also die Bundesnetzeigentur habe diesen FCA-Prozess ein bisschen verschlafen also diesen Wunsch nach einem FCA.
00:22:40: Wie gesagt, den gibt es schon relativ lange.
00:22:42: Da habe ich vor einem Jahr auf Tagungen Leuten drüber gesprochen, dass das Standardisierung als enorm wichtig betrachtet wird und das ist eigentlich die Aufgabe der Bundessetzagentur sei genau diesen zu schaffen.
00:22:52: Dagegen hat sich die Bundessetagenture relativ lange gewährt.
00:22:55: Und am siebenszwanzigsten Mai kam dann ja der Sachstandsbericht zur Agnes- und da stand dann auf einmal für viele vielleicht ein bisschen überraschend, dass die Bundesnetzagenturen im kommenden Jahr also zwanzig sieben Zwanzig einen eigenen StandardFCA vorlegen möchte.
00:23:09: Und jetzt genau in diesem Zeitpunkt, wo die Bundeslitzagentur das vorgelegt hat, haben wir generell eine Entwicklung im FCA-Segment.
00:23:17: Die Fachagenture Wind und Solar hatten einen Mustervertrag vorgelegt.
00:23:20: Eon kommt gerade mit seinem Standard-FCAs an.
00:23:24: Wir leben dann aus so einer Ringumdeutungshoheit... die die EON sich jetzt stellen muss.
00:23:33: EON, wie gesagt der größte deutsche Verteilungsbetreiber mit einer riesigen Marktmacht, mit einem riesigen Einfluss.
00:23:39: und wenn sie jetzt einen Standard vorgeben dann kommen wir vielleicht auch wieder zu Insellösungen, zu Konflikten wer welchen jetzt nimmt.
00:23:47: Vielleicht ist das ein Vorbild für andere Netzbetreber die ähnlich restriktive Vorgaben machen wollen.
00:23:52: also da sind extrem viele Konfliktlinien die allein sich an der Entscheidung EONs abarbeiten Standard-FCA für den Konzern zu präsentieren.
00:24:01: Auf der anderen Seite, dieses Thema oder dieser Vorstoß adressiert ja ein akutes Problem und EON wird tätig.
00:24:10: Das kann man also auf die andere Seite aussagen ist es richtig dass sich endlich was tut?
00:24:15: du hast das ja gerade auch selbst gesagt Die Bundesnetze Agentur kommt dem vielleicht einfach zu spät hinterher.
00:24:20: Also lange Zeit gab's auch Diskussionen und die Frage wer ist eigentlich da jetzt zuständig Wer kümmert sich darum?
00:24:26: Und EON tut jetzt etwas.
00:24:28: Also auch da kann man sagen, gibt es wieder zwei Perspektiven die man vielleicht nachvollziehen kann.
00:24:34: Ja
00:24:34: mit Sicherheit.
00:24:35: also ich glaube dass EON jetzt was tut ist an sich positiv weil eben weil EON so eine Marktgröße ist und das dann mit Sicherheit auch viele Projektierer gibt für die es leichter wird ob dann die Wirtschaftlichkeit der Projekte noch gegeben ist.
00:24:51: Das müssen die Projektierer selbst entscheiden, das ist ja nicht so als sagt Eon ihr müsst jetzt Batteriespeicher bauen, die unwirtschaftlich sind.
00:24:58: Es bleibt immer eine wirtschaftliche Entscheidung investieren wir oder investieren wenig.
00:25:02: Die Frage ist halt und das sagt die Branche, ist es ein aktives Verhindern des Reicherzubauers?
00:25:08: Also sorgt dieser FCA am Ende dafür dass etwa gar keine Sprecher mehr gebaut werden weil sie halt unwirtschaftlich sind.
00:25:15: Und andererseits die Bundesnetzangentur, glaube ich.
00:25:18: Das ist eine Kritik, die sie sich gefallen oder anhören lassen muss.
00:25:21: Vielleicht hat sie zu spät reagiert?
00:25:23: Ich glaube das ist schon durchaus ein Punkt den man anbringen muss!
00:25:27: Weil jetzt kommen Lösungen... Die Lösungen gefallen nicht allen Und am Ende hat man dann wieder so einen Dschungel an Insellösungen.
00:25:36: Das kann ja eigentlich auch nicht der Wunsch sein.
00:25:38: Ja, dazu passt auch.
00:25:39: ich war vergangenes Jahr bei einer Veranstaltung des BVAS und da war das ganz auch schon ein Thema im Rande.
00:25:46: Damals wurde gesagt dass die Speicherbetreiber in Deutschland tatsächlich auch Rekordrenditen erzählen unter den aktuellen Gegebenheiten Und die Empfehlung war, dass sich die Unternehmen doch besser schon mal darauf einstellen sollten ihre Geschäftsmodelle zu überdenken.
00:26:00: Ich glaube jetzt kommt der Punkt und wird es langsam ernst.
00:26:03: Ja definitiv!
00:26:04: Es gibt ja definitiv diesen Trend zu Gewerben- und Industriespeichern, die behindertemieter zum Beispiel sind.
00:26:10: Das ist auch eine Entwicklung davon das Standelohnspeicher vielleicht nicht mehr diese Traumrenditen einfahren.
00:26:16: Da sind wir wieder bei dem Wort Traumranditen, die vielleicht mal möglich waren.
00:26:19: Also das ist definitiv der Fall.
00:26:21: Ein Gedanken möchte ich auch noch mit reinbringen, der jetzt in meinem Artikel keine Rolle gespielt hat.
00:26:26: Wir haben natürlich immer noch auch die Diskussion um den Redis Patch Vorbehalt durch das Bundeswirtschaftsministerium.
00:26:31: Das spielt ja auch in dieser Situation um fehlende Netzkapazitäten ein und... Da ist natürlich auch wieder so eine Gemängelage, wo vieles zusammenkommt.
00:26:40: Was das jetzt auch noch mal komplizierter macht?
00:26:41: Also dass nur nochmal als Gedanke mitgegeben wird.
00:26:44: Readespatch Vorbehalt spielt dann natürlich in diese FCA-Diskussion rumdrehen.
00:26:47: Zwei sehr spannende Themen und klar wenn es ums Geld geht, wird's immer hitzig.
00:26:55: Passend zu den Temperatoren haben wir entsprechend zwei Themen der Woche ausgewählt.
00:26:59: aber das waren nicht die einzigen spannenden Themen über die wir in dieser Woche berichtet haben.
00:27:05: Michael... Du hast uns eine Leseempfehlung mitgebracht zu einem Artikel, den du auch selbst geschrieben hast der wirklich eine wirtschaftliche Bedeutung für Gesamtdeutschland hat.
00:27:14: Genau das ging von die Offshore Windindustrie und im Mittwoch meine Pressekonferenz bei fünfzig Hertz hier in Berlin und die haben dort bekannt gegeben dass sie gemeinsam also ein Konsortium beauftragt haben aus zwei Unternehmen die größtenteils in Deutschland zwei Gigawatt Konverterplattformen bauen sollen Und das ist schon, glaube ich ein ganz wichtiger Schritt.
00:27:34: Das wurde auch dadurch deutlich, dass Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reicher vor Ort war und sich dazu geäußert hat – wie man wirklich, man hatte ihr das auch so angemerkt?
00:27:42: Die war, glaube Ich froh, dass sie auch mal gute Nachrichten zur Wirtschaft in Deutschland verbreiten konnte!
00:27:47: Da geht es um Milliarden, die an Wertschöpfung ins Land geholt werden können und Arbeitsplätze in Rostock.
00:27:54: Alle weiteren Details dazu sind bei uns nachzulesen.
00:27:59: Ron, was ist deine Leseempfehlung der Woche?
00:28:01: Meine Lesempfehlung dieser Woche ist ein Thema, das vielleicht nicht ganz so prominent im Messenger behandelt wurde.
00:28:07: Aber der Kollege Ruben Bartke hat über N-PAL geschrieben und die Überschrift lautet von Wettbewerber zum Bronschendienstleister.
00:28:15: Und das spiegelt so ein bisschen den Stand von N-Pal, ich sage mal Stadtwerke ... von Unternehmen, die von Stadtwerken durchaus kritisch gesehen werden zu Bronzendienstleistern sich hin entwickeln.
00:28:32: Also zusammen mit Stadtwerke Dienstleistungen anbieten und ich finde das eigentlich sehr spannend.
00:28:36: Ich glaube es ist ein sehr relevantes Thema und der Kollege Bartge hat da diese Woche nochmal einen Text zugeschrieben, den ich auf jeden Fall empfehlen würde.
00:28:45: Okay und ich habe eine Empfehlung mitgebracht bei der wir in die Schweiz gucken.
00:28:48: das Thema Kernkraft ist in der Schweiz gerade noch ein größeres Diskussionsthema als bei uns denn in der schweiz wurde im Jahr zwei tausend siebzehn ein Neubauverbot für Kernkraftwerke erlassen zusammen mit einer Energiestrategie die stark auferneuerbare Energien setzt.
00:29:03: und da hat sich jetzt das Parlament in der Schweizer dafür ausgesprochen dieses Neubauverbot wieder aufzuheben.
00:29:11: Es gab für die Schweiz, ich glaube da ist ja mal alles sehr gesittet, aber es gab sehr hitzige Debatten auch da im Parlament.
00:29:18: Es stand spitze auf Knopf das.
00:29:20: die ganze Diskussion wurde dann noch einmal um über eine Woche verschoben weil es über hundert Einlassungen zu dem Thema gab Und am Ende hat sich das Parlament mit ganz knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, dass Neubauverbot aufzuheben.
00:29:36: Warum trotzdem aber nicht sicher ist, dass das Verbot tatsächlich fällt?
00:29:40: Das lesen Sie bei uns entweder in einer kürzeren Fassung auf energate-messenger.de oder eben bei den Kollegen in der Schweiz auf energite-messenger.ch.
00:29:52: So!
00:29:52: Damit sind wir am Ende dieser Folge angekommen.
00:29:55: Vielen lieben Dank Ron, vielen lieben Dank.
00:29:59: Michael, dass ihr euch die Zeit genommen habt das ihr dabei wart und jetzt freuen wir uns auf ein sonniges Wochenende vielleicht mit viel Fußball.
00:30:08: je nachdem in das interessiert sind wir gespannt was dabei rauskommt und ansonsten hören wir uns hier auf jeden Fall wieder in der kommenden Woche.
00:30:15: bis dahin alles Gute und Tschüss!
00:30:19: Das war irgendwas mit Energie.
00:30:22: Der EnerGate Podcast.
00:30:24: tägliche Infos zur Energiewende liefern wir auch www.
00:30:28: www.energate-messenger.de.
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