News-Update vom 28. August 2026 - Das Wärmenetzpaket und die Netzdigitalisierung im Check
Shownotes
Es tut sich was bei der Wärmewende: Das Bundeskabinett hat in dieser Woche Eckpunkte zum Wärmenetzpaket verabschiedet. Die Branche drängt bei dem Thema schon lange auf Reformen. In dieser Pocast-Folge diskutieren wir mit energate-Wärmemarktexpertin Michaela Tix die geplanten Neuerungen um Preisaufsicht, Preisanpassungsrecht und "Kostenneutralitätsgebot". Außerdem schauen wir auf die Reaktionen aus der Energiebranche.
Ebenso beschäftigen wir uns mit den Stand der Digitalisierung im Verteilnetz. Im Zusammenhang mit der Qualitätsregulierung drängt die Bundesnetzagentur die Netzbetreiber dazu, ihre Prozesse umfassend zu digitalisieren. energate-Redakteur Ron-David Heinen hat sich dazu unter Netzbetreibern umgehört und fasst die Reaktionen und die Hintergründe zusammen.
In Kooperation mit Enersis führt energate derzeit eine Umfrage zur "Energiewendekompetenz" der Verteilnetzbetreiber durch. Die Umfrage zielt darauf ab, den aktuellen Stand der Energiewendekompetenz zu ermitteln und die Kompetenzen aufzuzeigen, die die geforderte Energiewendekompetenz ermöglichen. Zur Umfrage gelangen Sie hier.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen hier beim Energate News Update, der Podcast zur Energiewende.
00:00:17: Zur Energiewirtschaft!
00:00:18: Wir schauen zurück auf das was die Energate Redaktion in den letzten Tagen besonders bewegt hat.
00:00:26: welchen Themen haben wir uns beschäftigt?
00:00:28: Und das wollen in dieser Runde nochmal Revue passieren lassen und diskutieren.
00:00:34: Diese Runde, das heißt Ron Heinen und Michaela Tick sind bei mir Kollegen aus der Enegade Redaktion.
00:00:40: Hallo schön dass ihr da seid Guten Morgen Und meine Name ist Ruben Bartke und wir zeichnen auf am morgen des achtentzwanzigsten Augusts So und ihr zwei seid hier weil Ihr beide jeweils ein Thema mitgebracht habt aus den vergangenen Tagen mit dem Wir uns hier besonders beschäftigt haben, über die wir viel diskutiert haben und das wollen wir an dieser Stelle dann nochmal vertiefen.
00:01:04: Es geht zum einen um das Wärmenetzpaket.
00:01:06: es tut sich was im Wärmesektor auf politischer Ebene.
00:01:10: da hat die Branche lange drauf gewartet und zum anderen beschäftigen wir uns heute auch noch mal mit der Digitalisierung der Netze ein Thema was wir an der einen anderen Stelle hier im Podcast auch schon mal diskutiert habe.
00:01:23: aber auch da gibt es Neuigkeiten.
00:01:26: so Womit steigen wir ein?
00:01:28: Mein Vorschlag wäre, wir fangen mit den harten politischen Fakten an.
00:01:32: Michaela du bist bei uns im Team eine der Experten in dem Bereich der Wärmeversorgung und ich habe es schon anmoderiert.
00:01:39: Wir reden heute über das Wärmenetzpaket dass das Bundeskabinett auf den Weg gebracht hat.
00:01:45: Kannst Du uns ein bisschen abholen um was da geht?
00:01:47: Ja das kann ich mal versuchen.
00:01:49: Also sind Eckpunkte jetzt da.
00:01:51: zum Wärmennetzpaketen sind fünf Seiten insgesamt.
00:01:54: für mich Werfen sich da mehr Fragen auf, als sie beantwortet werden.
00:01:59: Es tut sich aber was?
00:02:00: Das hast du schon angedeutet... das ist auch die Reaktion aus der Branche.
00:02:04: also Die Bundesregierung löst eine jahrelange Blockade wird da irgendwie konstatiert.
00:02:10: Das ist richtig so weil es geht um eine alte Fernwärmeverordnung, die jetzt mit dem neuen Mantel gesetzt das Willkommen soll angepackt werden wird, die AVB-Fernwärme eV.
00:02:21: Die ist aus dem Jahr, also datiert aus dem Jahre in der Achtzig, zwischendurch auch mal angepasst worden.
00:02:26: Aber tatsächlich geht es darum die Gesetzeslage und die Rahmenbedingungen für die Fernwärme jetzt auf den neuen Stand zu bringen.
00:02:33: Warum ist das so?
00:02:35: Wir haben früher eine weitgehend Gas- oder Kohle basierte Fernwärmeversorgung gehabt, das heißt zentrale Kraftwerke haben die Erzeugungen sichergestellt.
00:02:44: Jetzt müssen sich ja die Fernwährmeversorge auf den Weg machen und ihre Netze Schritt für Schritt grün kriegen.
00:02:51: Also ein erster Step ist ja im Jahr zwei Tausend Dreißig, dass eine Grüne Quote von dreißig Prozent erreicht werden muss auch in den Bestandsnetzen.
00:02:58: Das ist halt etwas, was auch Geld kostet.
00:03:01: Und da geht es darum wie werden diese Kosten jetzt für Großwärmepumpen oder auch andere Technologien?
00:03:07: Wie werden die umgelegt wenn zum Beispiel Industrieabwärme dazu kommt?
00:03:11: Was muss der Netzbetreiber bezahlen und was, was der Kunde?
00:03:14: oder wie dürfen diese Kosten umgelegt werden?
00:03:16: Große Schlagwort ist ja die Preisendungsklauseln, die auch sehr oft vor Gericht sind.
00:03:21: das Bundeskartellamt schaut auch genau drauf Ja und da wird sich einiges tun.
00:03:26: Okay Also wir wissen, wir stehen irgendwie vor der Aufgabe unsere Energieversorgung zu transformieren.
00:03:33: Alles soll grün werden auch die Wärme.
00:03:36: das ist natürlich ein Riesenakt.
00:03:37: im Stromsektor sind wir da ja schon.
00:03:39: ein paar Schritte weiter kann man glaube ich sagen und Das soll jetzt die Novellierung also dieses wärmenes Paket hier dann anstoßen.
00:03:48: kannst du uns
00:03:49: so
00:03:49: Ein Paar der zentralen Veränderungen was ihr schon ein paar angedeutet?
00:03:54: Was sind so aus deiner Sicht die zentralen Neuerungen, die dieses Paket mit sich bringt?
00:03:59: Vielleicht fangen wir erst mal an den Preis-Endungsklauseln an.
00:04:02: Auch wenn das wirklich dann auch der härteste Brocken ist.
00:04:04: zum Verständnis.
00:04:06: Da steht jetzt der interessante Satz drin – Die einseitige Preiserhöhung muss mit angemessener Frist angekündigt werden.
00:04:12: Das heißt Versorge bekommen und tatsächlich das Recht, Preisänderungen einseidig zu ändern.
00:04:18: Das ist jetzt keine große Überraschung, aber stößt vielleicht den anderen Mieterschützern tatsächlich auf weil sie natürlich Preissprünge befürchten.
00:04:29: Man kann jetzt tatsächlich wenn man sagt okay ein Gaskraftwerk spielt eine kleinere Rolle und ich habe jetzt in eine große Wärmepumpe investiert, kann nicht die Preisformel ja da relativ oder stark kompliziert ist tatsächlich in die Hand nehmen.
00:04:43: Sie anpassen Da muss natürlich, das ist jetzt nicht im rechtsfreien Raum möglich.
00:04:48: Also es muss eine Ankündigungsfrist da jetzt drin.
00:04:50: Da steht aber auch nicht mit welcher angemessenen Frist das passieren soll und die Befürchtung ist natürlich... Und nach der Entschuldigung der zweite Satz-Ehneverrichtung erwähnen sollte, dass die Investitionskosten in einem angemessenen Abschreibungszeitraum berücksichtigt werden müssen.
00:05:03: Dann ist ja auch die Frage was ist denn dann angemessene?
00:05:05: Wenn eine große Wärmepumpe einen großen Millionenbetrag kostet, in wie vielen Jahren kann ich sie dann in dieser Preisformel berücksichtigten?
00:05:11: und da sind jetzt auch sehr viele Fragen wahrscheinlich in den nächsten Wochen zu beantworten.
00:05:15: Das sind ja wie gesagt nur Eckpunkte fünf Seiten.
00:05:18: Jetzt wird das alles mit Leben gefüllt werden.
00:05:21: Okay verstehe ich das richtig Die Wärmeversorge, ein bisschen mehr Beinfreiheit bei der Preisgestaltung bekommen sollen?
00:05:29: Kann man das so
00:05:30: lesen?
00:05:31: Ja.
00:05:31: So kann man es tatsächlich sagen und das ist glaube ich auch die Befürchtung, die aus einer anderen Seite, weil es ja tatsächlich ein Monopol... Das heißt, ich kann meinen Vertrag nicht einfach so wechseln, mir einen neuen Fernwärmeversorge aussuchen.
00:05:43: Es gibt in Einzelfällen vielleicht auch mal zwei oder drei Anbieter wenn man in Berlin wohnt.
00:05:46: aber im Regelfall ist das ja nicht der Fall sondern dann ist er relativ gefangen Oder kann halt auf eine eigene Wärmpumpe umstellen.
00:05:53: Das ist aber natürlich auch mit Kosten verbunden, das heißt da tut sich schon was bei der Beinfreiheit.
00:05:58: Jetzt wird halt genau zu sehen sein, was da auf uns zukommt.
00:06:02: Es sind ja immer um es jetzt nochmal ein bisschen abzutauchen, es sind immer zwei Elemente tatsächlich in so Preisendungsklauseln drin.
00:06:09: Das ist einmal das Marktelement, was eigentlich den Wärmemarkt die allgemeine Verhältnisse irgendwie abbilden soll.
00:06:15: und dann gibt es das Kostenelement, dass dann wirklich auf die Kosten des Versorgers genau schaut Und da wird sich wohl auch was tun, dass Gaspreisindizierte Formeln nicht mehr so ohne Weiteres angewendet werden dürfen.
00:06:27: Vielleicht um das noch mal einzuordnen wir kommen ja aus einer Zeit wo die Gaspreiskrise tatsächlich die Gasprise in die Ruhe geputscht hat.
00:06:33: im Moment ist es ja auch nicht gerade billig.
00:06:35: aber das waren ja Zeiten in dem wirklich dadurch das jetzt Versorger in ihren Formel eine Indizierung auf den Gaspreistrinnen hatte der dann wirklich große Preisspringen genommen hat ist bei den Fernwärmerkosten auch deutlich in die Höhe ging.
00:06:48: Und jetzt wird zu sehen sein, was dir damit genau mit diesem Satz gemeint wird.
00:06:52: Dass das diese Gaspreis nicht mehr so die große Rolle spielen soll auch da werden wir in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich drüber schreiben und dass uns noch mal genauer anschauen müssen zusammen mit Borschen Experten.
00:07:05: Jetzt klingt es so wenn mir sagen, dass das Preis anpassungsrecht die Beinfreiheit erhöht als ob da womöglich höhere Preise den Verbrauchern ins Haus stehen.
00:07:15: Das ist natürlich politisch ein gewagter Schritt, sage ich mal.
00:07:18: Was stellt die Bundesregierung dem denn gegenüber in diesem Wärmenetzpaket damit eine mögliche Preisexplosion nach Möglichkeit nicht eintritt?
00:07:29: Man kann es sagen so gerade keiner Jubel da erst einmal ausgebrochen.
00:07:31: das kommt noch zu einer zweiten wesentlichen Forderung über diese Förderungen dann erstmal erfüllt worden ist.
00:07:35: Dann gibt es aber aus der Branche den bitteren Beigespakt wie er's jetzt in einem Branchenverband irgendwie formuliert hat und zwar dass sich ja die Preisaufsicht tatsächlich verschärfen soll.
00:07:47: Da sind allerdings auch viele Fragezeichen dabei.
00:07:49: Die Bundesnetzagentur hat schon jahrelang mehrfach wiederholt, dass sie das eigentlich nicht machen will... Warum ist das so?
00:07:55: Fernwärmennetze sind sehr unterschiedlich.
00:07:58: Also die Preis-Aufsicht ist jetzt wirklich kein leichtes Spiel, es gibt halt große städtische Netze wo vielleicht zentrale Kraftwerke oder Großwärmpumpen in Flüssen tatsächlich eine große Rolle spielen können.
00:08:09: aber es gibt auch sehr kleine Netzen wo zum Beispiel Hackschnitzeln geheizt wird und da kann man sich natürlich schon per se vorstellen dass die Kostenstrukturen der deutlich unterschiedlich sind ob Zehntausende Kunden am Netz hängen oder ob es nur einige wenige sind und welche Lösungen da auch gewählt wird.
00:08:25: Und wie man eingekauft hat, also die Preisunterschiede sind wirklich groß in der Fernwärme – das ist ein Kritikpunkt von Kunden, die jetzt eher mit höheren Preisen zu kämpfen haben weil sie sagen, dass sie nicht rauskommen.
00:08:41: Spannend zu sehen, seit wer sich diese neue Aufgabe ans Bein binden wird.
00:08:45: Neben der Bundesnetzagentur kommt natürlich das Bundeskartellamt in Frage.
00:08:48: die haben ja jetzt schon die Preisaufsicht.
00:08:51: aber das ist nicht so dass man sich das vorstellt, dass sie sich jeden Vertrag anschauen sondern im Endeffekt nur wenn sich Verbraucher beschweren oder auch Verbrauchern zentralen und große Preisunterschied oder das Ärger gibt, dann greift das Bundeskartellamt ein.
00:09:04: Aber das würde jetzt nicht per se hunderte von Versorern sich unter die Lupe nehmen.
00:09:08: Und man muss halt auch schauen wie ist diese Preisaufsicht dann tatsächlich ausgestaltet?
00:09:12: Okay also habe ich das richtig verstanden.
00:09:14: es soll eine schärfere preisaufsichts geben.
00:09:17: so hast du's glaube ich gesagt aber es ist noch gar nicht klar wer das macht.
00:09:21: genau da steht jetzt nun der kryptische Satz dass es eine bundesbehörde angegliedert werden soll oder angeglieder sein sollte.
00:09:28: Da müssen wir jetzt schauen.
00:09:30: Wir werden auch jetzt natürlich rumfragen in den nächsten Wochen, wer kommt dafür infrage?
00:09:34: Normalerweise wollen wir uns das Netzallenturen nachfragen, ob sie sich das vielleicht doch noch vorstellen kann.
00:09:38: Das wird auf jeden Fall spannend zu beobachten sein.
00:09:41: Zweitens korrektiv glaube ich, es wird eine neue Lichtungsstelle geben.
00:09:45: tatsächlich und darum gibt es Diskussionen weil es gibt ja viel Ärger habe.
00:09:48: Ich habe mir gerade darüber gesprochen einzelne Fälle.
00:09:52: Es gibt ja auch schon Schlichtungsstellen im Energiemarkt.
00:09:54: Da ist jetzt die Frage, wer macht das?
00:09:56: Auch das soll wohl im Einfußbereich des Bundeswirtschaftsministeriums liegen.
00:10:02: Es gibt schon eine neutrale Schlichtungstelle also eine unabhängig ganz unlos gelöst vom Energiethema.
00:10:07: Die wäre ein Kandidat.
00:10:09: aber da sind tatsächlich... gibt es viele Kritiker aus auch im justischen Bereich, die sagen das ist eigentlich eine sehr komplexe Aufgabe.
00:10:15: Da muss man sehr tief einsteigen ob das jetzt eine Behörde oder eine Schlichtungsstelle macht, die sich mit dem Energiethema gar nicht auskennt.
00:10:22: Das darf zu hinterfragen sein.
00:10:25: Zwei, dass gibt eine Schichtungsställe auch in der Energiewirtschaft.
00:10:27: kann die das übernehmen?
00:10:29: Da muss Man auch schauen wer macht das?
00:10:31: also wir sehen sehr viele ungelöste Fragen die es noch zu beantworten gilt.
00:10:35: ja und Wir haben tatsächlich ja in diesen Tagen erst berichtet über eine Sammelklage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen gegen EON Fernwärme.
00:10:45: Also das beschäftigt die Gerichte jetzt schon wie diese Preisgestaltung da, also welche Preise die Versorge aufrufen und ob das alles so rechtlich sattelfest ist?
00:10:57: Das ist teilweise dann jetzt schon sozusagen ein Streitthema und wir werden dann schauen wer als preisaufsichterkünftig dann die Branche sozusagen überwachen soll.
00:11:08: Das ist noch ungelöst.
00:11:09: Vielleicht doch ein Satz dazu, also bis jetzt ist das so angelegt dass es wohl auch Ex-Posts... Also nachhinein diese Preisaufsicht stattfinden soll.
00:11:16: aber ich glaube ein bisschen wuschig gemacht hat die Branche, dass da auch ein kryptischer Satz drin ist, dass es eine ex ante Genehmigung vielleicht auch optional möglich sein soll.
00:11:25: D. h., ein Versorger könnte sagen Ich möchte jetzt investieren in einen großen neue Anlage zB eine große Wärmepumpe und würde mir ex ante die Erlaubnis oder eine Art Kostenprüfung einholen, also eine Art Stempel
00:11:37: Dass das in
00:11:38: Ordnung ist, was ich tatsächlich investiere.
00:11:41: Das ist durchaus überraschend kann man es als wirklich einordnen und da sind natürlich auch Befürchtungen auf der Branche zu spüren weil wenn das freiwillig eine Option sein soll kann es natürlich sein dass die Banken die das alles ja finanzieren müssen im Hintergrund dann auf sowas Wert legen weil jeder Art Stempel für sich natürlich für ihre Kalkulation gut finden würden oder eine Investitionssicherheit, dass das was da jetzt gebaut werden soll auch ja nicht anfechtbar ist.
00:12:09: Aber das könnte natürlich auch zu einer Lehmung führen indem man auf diesen Stempel wartet oder von der Bank gedrängt wird die auf den Stempeln zu warten um das besser so auszudrücken.
00:12:18: Das ist halt auch noch ein Thema was der Branche wirklich bitter aufstößt.
00:12:22: und dann gibt es noch einen weiteren Satz der mir bei der Lectüre ins Auge gesprungen Äh, das Kostenneutralitätsgebot.
00:12:30: Was hat es denn damit auf sich?
00:12:31: Kannst du uns das näher
00:12:32: bringen?".
00:12:33: Also das ist auch eine Sache die die Branche seit Jahren vor sich her trägt immer wieder als Forderung also dass jetzt wirklich... kleiner Durchbruch kann man sagen, damit wären sie auch mit den Wärmepumpen gleichgestellt.
00:12:44: Mit der Wärmpumpen-Branche weil es seit ja schon über zehn Jahren da eigentlich immer ein kleiner Showstopper war dass ich bennig was investieren die Fernwärmeversorgung und jetzt tatsächlich grüner Stelle was ja immer mit größeren Kosten verbunden sind das sich trotzdem dem kostenneutralitätsgebot genüge tun muss.
00:13:01: Das heißt im Endeffekt die Biet darf sich für die Mietenden halt nicht erhöhen.
00:13:06: Jetzt ist neu, dass da fünfzig Cent pro Quadratmeter im Monat möglich sein sollen.
00:13:11: Das heißt das gibt auch mehr Beinefreiheit.
00:13:14: ich kann mehr investieren und das ist auch was die Branche gefordert hat und worüber sie sich jetzt wirklich freut.
00:13:20: auf der anderen Seite sind natürlich die Mieterschützer die sagen ja das müssen wir aber genau im Auge behalten.
00:13:27: Wir wollen jetzt keine Kostensprünge bei den Mietern haben also Da wird es auch schwierig sein ein Balanceakt zwischen Ja, zwischen denen die investieren müssen und denen die es bezahlen müssen dann zu finden.
00:13:39: Okay wir sehen das ist tatsächlich etwas seinen Balance abgenannt also ein Gleichklang von einmal Möglichkeiten zu schaffen diese Transformation der Wärmeversorgung irgendwie auch preislich abzubilden und gleichzeitig aber zu schauen dass diese möglichen Preiserhöhungen dann aber auch gerechtfertigt sind.
00:13:58: Das höre ich so ein bisschen raus, ist der Spagat, der da gelingen muss an dieser Stelle und das ist natürlich schon eine Frage die sich nach vorne gerichtet stellt wie gut es dann gelingt?
00:14:08: Das werden wir sicherlich genau im Auge behalten.
00:14:12: Aber ich habe auch herausgehört Die Branche ist erstmal zufrieden Sieht da viele gute Punkte mit denen man arbeiten kann und dann sind wir mal gespannt Ob sich das dann auch tatsächlich in Projekten widerspiegelt, dass die Wärmewende vor Ort voran kommt?
00:14:26: Ja sind wir alle.
00:14:27: Wir werden es im Auge behalten!
00:14:29: Okay
00:14:29: sehr schön.
00:14:31: Dann hatte ich Eingangs anmoderiert.
00:14:33: Wir haben noch ein zweites Thema mitgebracht.
00:14:35: Wärmenetzpaket legen wir mal beiseite machen wir einen Haken drunter und schauen jetzt nochmal auf eine andere Form von Netzen nämlich die Stromnetze.
00:14:46: Ron und da kommst du ins Spiel.
00:14:48: Du hast dich in dieser Woche nochmal befasst mit dem Thema Digitalisierung der Netze.
00:14:55: Hat uns, wie gesagt an verschiedenen Stellen hier auch schon beschäftigt?
00:14:59: Hol es doch mal gerade ab!
00:15:00: Was war für dich der Anlass sich noch einmal genauer zu befassen?
00:15:04: Ja das Thema Netz-Digitalisierung ist natürlich ein Dauerbrenner, der uns eigentlich immer wieder beschäftigt.
00:15:10: Das ist ja eines der großen Themen der Gegenwart und Zukunft.
00:15:14: durch immer dezentralere Stromsystem ist Netz-Digitalisierung einfach eine der Kernanforderungen, um dieses dezentrale Stromsystem irgendwie in den Griff zu bekommen.
00:15:25: Warum habe ich mich diese Woche damit beschäftigt?
00:15:27: So einen richtig konkreten Anlass gab es ehrlich gesagt nicht!
00:15:30: Die Bundesnetzagentur hat ja vor ungefähr einem Monat die Festlegung zur Qualitätsregulierung veröffentlicht und damit zusammenhängt Deutschland-Karte zur Versorgungsqualität veröffentlicht.
00:15:46: Und da kann man eigentlich auf dem schnellen Blick erkennen, welche Netzbetreiber bei der Versorgungskwalität vorangehen und welchen.
00:15:56: nicht kleiner Spoiler.
00:15:58: Die Karte ist vor allem Rot und Orang.
00:16:01: Es gibt nur sehr wenig Grün.
00:16:02: Grün ist gut.
00:16:03: Das andere nicht so gut.
00:16:07: Wohin es geht und bei diesem Studieren der Karte ist mir halt aufgefallen, dass gerade beim Thema Digitalisierung noch echt viel Nachholbedarf steht.
00:16:18: Es gibt also einen Digitalisierungsindex.
00:16:20: Null Prozent heißt keinerlei Digitalisierung, hundert Prozent vollständige Digitalisierung.
00:16:27: Und deutschlandweit sind wir bei vierundzwanzig Komma sieben Prozent.
00:16:32: Also das zeigt so ein bisschen ja da ist noch viel nachholbedarf.
00:16:36: Jetzt wollte ich aber kein Artikel schreiben, der nur meckert.
00:16:38: Das haben wir schon oft genug getan, sondern ich habe mir mal die wenigen Unternehmen angeguckt, die da einen Wert von über fünfzig Prozent haben und das sind gar nicht so viele.
00:16:49: Und die hab' ich angeschrieben.
00:16:51: und diejenigen, die ich angeschrieben habe Die habe ich einfach gefragt was habt ihr dafür getan um ein Stand jetzt guten wert zu haben?
00:16:59: Und ja, die Antworten habe ich ausgewertet und in einem Artikel zusammengeschrieben.
00:17:03: Bevor
00:17:03: wir da gleich nochmal gucken, was da vielleicht die best cases oder wie man so sagt sind, hast du mich mit einer Begrifflichkeit hier noch mal ein bisschen wach gerüttelt?
00:17:14: Weil wir kommen von der Digitalisierung – Du hast aber auch gesagt es geht um Versorgungsqualität!
00:17:19: Ist das sozusagen?
00:17:20: kann man das übereinanderlegen?
00:17:22: bedeutet Digitalisierung gleichzeitig Versorgungskwalität oder wie kommt dieser Zusammenhang zustande?
00:17:28: Das ist eine gute Frage.
00:17:29: In dieser Festlegung zu Qualitätsregulierung hat ja die Bundesnetzagentur Netzleistungsfähigkeit als zweite Säule der Qualitäzregulierungen festgelegt.
00:17:42: Neben der Versorgungssicherheit, also wie viel Ausfall Minuten haben wir in Deutschland?
00:17:48: Ist jetzt die Netzleitzungsfähigkeits-Zweite Säume und diese beiden Punkte werden dann nochmal gesplittet.
00:17:55: Netzleistunsfähigkeit wird gemessen nach der Energiewendekompetenz und der Digitalisierung.
00:18:01: Und jetzt kann man die Frage stellen, was sind das für Begriffe?
00:18:05: Energiewendekompetenz bedeutet also da gibt es mehrere Kennzahlen dafür Netzanschlussdauer, Netzanschlüsse im Allgemeinen
00:18:13: usw.,
00:18:13: Also was tut der Netzbetreiber dafür um die Energiewände voranzubringen?
00:18:18: Und Digitalisierung ist jetzt ein Wert dem man relativ schlecht messen kann, der vor allem schlecht messbar ist darauf wie gut jetzt ein Netz ist.
00:18:29: Aber es ist unbestritten, dass ein digitalisiertes Netz das Netz besser macht.
00:18:34: Also das zumindest sagt die Bundesnetzagentur und ich glaube da würde auch keiner widersprechen mehr Digitalisierung ist immer besser um die Versorgungskwalität zu verbessern.
00:18:42: Ich habe mir ein Beispiel ausgedacht.
00:18:45: also wie gesagt kein reales Beispiel aber es kommt mit Sicherheit in der Praxis vor.
00:18:50: Das Thema Netzanschlüsse haben wir letzte Woche hier im Podcast drüber gesprochen Riesenthema.
00:18:55: Wenn ich jetzt bei einem Netzbetreiber XY, den es so hoffentlich in Deutschland nicht gibt.
00:19:00: Aber ich muss den Netzanschluss per Fax anfragen!
00:19:03: Dann ist das bedeutend schlechter als wenn's ein Online-Tool gibt wo ich Regions spezifisch sehen kann wie viel Kapazitäten zur Verfügung stehen ab wann man angeschlossen werden kann und dann direkt per Klick sagen kann da würde ich gerne Ein Batteriespeicher, ein Rechenzentrum und ein Elektrolyseuer bauen.
00:19:23: Also ich glaube das zeigt so ein bisschen Digitalisierung ist schon durchaus ein Thema um Versorgungsqualität zu verbessern.
00:19:32: Und wir wissen ja auch dass die Bundesnetzagentur da schon seit Jahren hinterher ist Die Netzbetreiber zu motivieren, die Prozesse zur Digitalisierung weil es zum einen das hast du gesagt schneller geht Aber zum anderen ja auch massenfähig ist, wenn wir hören was für Papierstapel an.
00:19:49: Da sind wir wieder bei Digitalisierung.
00:19:50: Papier ist eben nicht digital.
00:19:54: Welche Menge an Netzanschlussanträgen da eingehen?
00:19:58: Das müssen alle Prozesse massefähig sein also skalierungsfähig um den überhaupt da im Schritt halten zu können.
00:20:06: ich glaube das muss man an der Stelle vielleicht auch noch erwähnen.
00:20:09: Genau, definitiv.
00:20:10: Also wir haben jetzt immer von Netz-Digitalisierung gesprochen aber jetzt geht es tatsächlich auch um Unternehmensdigitalisierung.
00:20:16: Es geht um die gesamte Digitalisierung Aber auch Netzdigitalisierung.
00:20:19: Die wird oft vergessen Weil wir dann halt vor den Papierstapeln sprechen.
00:20:24: Aber es geht um Digitalisierung als Ganzes.
00:20:26: Okay gut und dann habe ich rausgehört In deiner Recherche festgestellt dass es da eine gewisse Bandbreite gibt an Fortschritten oder wo die Digitalisierung auf der Nebenebene steht.
00:20:38: Wie ist das aus deiner Sicht?
00:20:40: Oder wie stellt sich das Bild da für dich dar, wo stehen wir aktuell und welche Unterschiede hast du auch festgestellt.
00:20:47: Das ist jetzt wirklich nur eine Überblicksanalyse aufgrund von dieser Karte.
00:20:51: also da kann man sicher noch deutlich mehr ins Detail gehen.
00:20:54: diesen Wert, vierundzwanzig Komma sieben Prozent Auf diesem Digitalisierungsindex Deutschlandweit den habe ich genannt Man kann aber auch eindeutig erkennen im Westen der Bundesrepublik Ist die Digitalisierung weiter.
00:21:07: warum das so ist kann ich erst mal nicht erklären.
00:21:09: Da gibt es jetzt für mich keine logische Erklärung, was man auch eindeutig erkennen kann in Metropolregionen und in Großstädten ist die Unternehmensdigitalisierung Auf jeden Fall noch nicht so weit wie bei manchen Flächennetzbetreibern.
00:21:24: Da könnte man jetzt überlegen, warum ist das so?
00:21:26: Da ist das Netz wahrscheinlich anspruchsvoller.
00:21:28: Es ist kleiner gegliedert und es gibt mehr Anschlussnehmer.
00:21:31: Es sind Strukturen die schwerer umzustellen sind.
00:21:33: Das ist schwer zu bauen in der Stadt als auf dem Land.
00:21:37: also da gibt es bisher halt ein paar Ideen, warum das so sein kann.
00:21:41: aber das sind so ganz grob die Trends die man erkennen kann.
00:21:46: Und wie gesagt, eigentlich wollten wir darüber sprechen, dass es auch ein paar Positivbeispiele gibt.
00:21:52: Auch da kann man jetzt wieder nichts über den Kamm scheren.
00:21:55: also ich habe jetzt bei Schleswig-Holstein Netz angefragt.
00:21:58: die haben meine Abfrage den höchsten Wert nicht in Deutschland weit höchstens wert aber unter den Top Ten.
00:22:05: ein sehr großer Flächenverteilnitzbetreiber.
00:22:07: Ich hab bei Falzwerken nachgefragt Stadtwerkenbruch um netz nachgefragt und dann habe ich nach gefragt bei netze bw.
00:22:17: also man sieht alles im westen deutschlands.
00:22:20: drei flächen verteilen betreiber ein schädtischer netzbetreiber was auch wieder so ein bisschen Dem widerspricht, was ich gerade gesagt habe oder das als positives gegen Beispiel gegenüber steht.
00:22:30: Und die vier das sind jetzt wie gesagt nicht die per se besten netz Betreiber sondern dass sind netz betreibert die auf meine anfragen Geantwortet haben und die einen wert von über fünfzig prozent in diesem digitalisierungsindex haben.
00:22:41: Und kannst du sagen, was die anders machen als diejenigen, die so ein bisschen hinten dran sind?
00:22:47: Hast du da Muster erkennen können oder Antworten bekommen, die dir da irgendwie diese Frage beantworten.
00:22:54: Also ich glaube das... Die Antwort, die man so als gemeinsamen Nenner ausmachen kann ist erstmal Digitalisierung ist bei diesen vier Unternehmen wirklich Teil der Unternehmenskultur und strategisch verankert.
00:23:07: Es geht ja nicht darum reine IT-Projekte umzusetzen, sondern da gibt es den Anspruch Digitalisierung von Grund auf innerhalb der Unternehmenskultur zu verankern und umzusetzten.
00:23:20: Ob das jetzt bei anderen Unternehmen anders ist, ob die das anders angehen.
00:23:24: Das kann ich natürlich nicht sagen.
00:23:26: aber dass es so ein gemeinsamer Nenner, den man bei den Viren eindeutig rauslesen kann.
00:23:30: Da
00:23:31: klingt für mich jetzt noch sehr abstrakt.
00:23:33: Da bin ich total bei dir!
00:23:34: Es ist glaube ich sehr schwer zu fassen was sie jetzt anders machen als andere.
00:23:38: Ich glaube es wäre einfacher zu sagen Was machen die und seit wann machen die das?
00:23:42: Das sind glaube ich so Sachen über die wir erstmal gehen können.
00:23:44: Was man auf jeden Fall sagen kann alle vier Betreten den Digitalisierungsfahrt schon seit vielen, vielen Jahren.
00:23:50: Schleswig-Holstein Netz ist schon seit Jahrzehntausend zwölf im Auslastungsmonitoring aktiv.
00:23:55: Hat da den digitale Ortsnetzstationen?
00:23:58: werden seit zweizig achtzehn gebaut und umgebaut?
00:24:02: Der Smart-Meter-Rollout wird bei SH-Netz seit Jahrzehntausendzwanzig umgesetzt, was auch relativ früh ist.
00:24:09: NetzeBW hat zwanzig fünfzehn einen digitalen Aktionsplan entwickelt.
00:24:13: Zwanzig neunzehn eine Digitalisierungsstrategie beschäftigt derzeit ein Team von über hundert Leuten die sich ausschließlich mit der Digitalisierung des Unternehmens beschäftigen.
00:24:22: In Bochum wird dann auch schon seit vielen Jahren der Digitalisierung konfrontiert einfach weil immer mehr Anschlussnehmer da sind, Fotovoltaik, Ladeinfrastruktur und so weiter ans Netz drängt.
00:24:34: Das ist bei den Falsbergen auch so.
00:24:36: also ich glaube das sind Unternehmen die frühzeitig erkannt haben da kommt auf uns zu und dann müssen wir uns aufstellen.
00:24:42: Das es glaub' ich so eins der Kernpunkte und dass man halt nicht gesagt hat nicht nur ja da kommt was auf uns Zu-und dann macht man aber nichts sondern hat wirklich Strategien entwickelt um darauf zu reagieren.
00:24:53: Jetzt
00:24:54: beim Thema Digitalisierung müssen wir vielleicht auch nochmal über KI reden.
00:24:58: Ja weil das ist ja sozusagen Das Thema schlechthin.
00:25:02: Hast du irgendwie erkennen können, dass das auch schon eine größere Rolle spielt?
00:25:06: Wenn es um die Digitalisierung der Netze geht ist ja der Begriff irgendwo begegnet.
00:25:12: Ja natürlich.
00:25:13: Die KI spielt natürlich eine wichtige Rolle vor allem als Zukunftsthema aber auch jetzt schon also nun mal als Beispiel.
00:25:19: Netze bewehn nutzt schon seit zwanzig neunzehn KI gesteuerte Drohnen zur Überwachung der Netze, aber natürlich nimmt das gerade nochmal deutlich mehr Fahrt auf.
00:25:29: Es gibt verschiedene Projekte die angegangen werden und jetzt alle zu benennen macht glaub ich keinen Sinn.
00:25:34: was glaube ich wichtig ist zu verstehen KI kann natürlich nur mit Daten arbeiten die auch erhoben werden.
00:25:40: also Digitalisierung als solche um überhaupt Daten zu erheben ist eigentlich die Voraussetzung um dann mit KI weiterarbeiten zu können.
00:25:48: Und auch das wurde ganz klar gesagt.
00:25:50: KI kann nur der zweite Schritt sein.
00:25:51: KI kann nicht alles lösen.
00:25:53: Wir reden immer über das Thema Smart-Meter-Rollout.
00:25:56: Das beschäftigt uns ja auch immer, ohne die Daten, die da erhoben werden kann der KI auch nichts machen.
00:26:02: also wenn wir nicht wissen was in den Stromnetzen vonstatten geht.
00:26:06: Was soll die KI dann machen?
00:26:07: Die KI kann nur der zweite Schritt sein.
00:26:09: Der erste Schritt ist erstmal das Netz überhaupt zu digitalisieren und Daten zu erfassen und mit denen arbeiten zu können.
00:26:15: Lassen Sie sich doch vielleicht nochmal ein Blick auf das große Ganze werfen, was das überhaupt solle hat ja mit ihren Reformen in der Regulierung versucht, so ein Stück weit das Thema Digitalisierung auf die Agenda zu bringen und nach außen hin auch transparenter zu machen.
00:26:34: Das Sprachs von einem Index, dass wir überhaupt erst mal sehen wo stehen wir denn überhaupt?
00:26:40: Wie ist es aus seiner Sicht einzuordnen?
00:26:43: Brauchen wir das tatsächlich um sozusagen diese ganze Energiewendefähigkeit des Netzes wirklich herzustellen.
00:26:53: oder wir reden ja hier über Digitalisierung.
00:26:55: Das ist sozusagen ein Prozess, das ist ja ein Arbeitsschritt der jetzt erstmal auch für sich genommen gar nichts aussagt über die Leistungsfähigkeit dieses Netzes.
00:27:03: Wie würdest du das einschätzen diese Initiative der Bundesnetzagentur?
00:27:09: Ich halte es generell erst mal für sehr wichtig deutlich zu machen und wo man überhaupt steht weil Es kann ja auch der Fall sein dass man denkt, dass man schon einen guten Stand erreicht hat und dann geht man ins Gespräch mit feinsten Kollegen die vielleicht noch weiter hinterher hingen.
00:27:24: Aber so eine Karte sorgt ja für eine gewisse Objektivität.
00:27:27: Die ist mit Sicherheit nicht perfekt, die ist nicht der Trugheit.
00:27:30: letzter Schluss aber sie zeigt erst mal wo stehe ich?
00:27:33: Und ich glaube das ist ein wichtiger Schritt.
00:27:35: erstmal zu...und sie zeigt ja auch Ich habe vorhin von Rot und Orange als Farbspektoren gesprochen.
00:27:42: Sie zeigt ja auf den Defizit ganz klar auf!
00:27:46: um dann in den nächsten Jahren konsequent diesen Weg weiterzugehen.
00:27:51: Es gibt ja auch Überlegungen, ein Bonusmalus-System eins zu führen.
00:27:54: Da fehlt noch so ein bisschen die Datengrundlage und das wird sich in den letzten Jahren entscheiden ob es dann kommt oder nicht.
00:28:00: Stand jetzt ist dem nicht so aber erstmal muss ich glaube überhaupt darauf aufmerksam gemacht werden.
00:28:05: wir haben hier ein klares Defizit
00:28:07: Genau, vielleicht um da nochmal eins zu hacken.
00:28:09: Wir hatten im Interview mit der Vizepräsidentin Frau Haller auch damals als es so losging in der Prozess war welche Rolle spielt die Qualitätsregulierung?
00:28:17: Welche kann sie spielen?
00:28:18: muss es dann?
00:28:18: Ein Bonus oder ein Malus-System also eine Belohnung geben wenn ich besonders weit bin oder auch malos also im Endeffekt dass ich dafür auch was finanziell spüre wenn nicht halt nicht so weit bin?
00:28:28: wie die anderen haben wir auch die klare Aussage erst einmal gehabt wir machen jetzt erstmal Schritt Eins.
00:28:32: Das könnte vielleicht schon auch einiges bewirken, das heißt der Bürgermeister oder die Bürgemeisterin vor Ort sehen vielleicht auch wo steht denn mein Netzbetreiber überhaupt.
00:28:39: Ist er irgendwie eine lahme Ente?
00:28:41: Oder ist ja eher so einen Frontranne?
00:28:42: und allein dadurch entsteht ja schon Druck dass man so sieht in der Tabelle und der Auflistung tatsächlich Wo ist meine Gemeinde da?
00:28:49: musste mehr passieren oder nicht?
00:28:50: also das wird schon denke ich schon auch an einiges bewegen können.
00:28:53: Ein interessanter
00:28:54: Aspekt, ja, soll das sozusagen.
00:28:56: Du sprachst vom Bürgermeister, der Bürgemeister mit seinem Netzbetreiber, der besonders weit vorne ist im Bundesvergleich damit hausieren geht, mit stolz geschwellter Brust auf die Bürgermeistertagung und sagt seht her wir können das, also da entsteht sozusagen eine öffentliche Wahrnehmung von einem Thema dass so bislang vielleicht gar nicht... Wahrnehmbar ist es an der Stelle.
00:29:23: Oder umgekehrt, dass in der Aufsichtsratsitzung die eine oder unangenehme Frage gestellt wird und das mal so auszudrücken?
00:29:29: Oder so richtig ja!
00:29:30: Und es abstrahiert auch ein sehr technisches Thema.
00:29:33: also ich meine es fällt mir gerade sehr schwer darzustellen was machen diese Unternehmen mit eigentlich.
00:29:38: aber wenn man auf diese Karte guckt und man hat einfach einen Wert von null bis hundert und das eigene Unternehmen ist bei fünfzehn Das kann einen ja nicht zufrieden stellen.
00:29:46: also wenn man.
00:29:48: Also und andererseits, wenn man dann sieht unter Unternehmen ist bei dem Wert sechzig Dann kann man sagen wir haben zumindest mal die richtigen Weichen gestellt und diesen Weg wollen wir weitergehen Und ich glaube das ist den von mir befragten Unternehmen auch wichtig gewesen Klopfen sich jetzt nicht auf die Schulter und sagen, ah, jetzt haben wir hier einen ganz guten Wert.
00:30:05: Wir sind über dem Bundesdurchschnitt und jetzt hören wir auf, sondern die haben auch ganz klar gesagt der Weg muss fortschritten werden.
00:30:11: Die müssen wir weitergehen.
00:30:12: Wir waren gerade erst am Anfang und in den nächsten Jahren kommt noch viel Arbeit auf uns zu.
00:30:17: Und da ist es natürlich besser heute schon mal zumindest die Grundlagen gestellt zu haben und nicht den ganzen komplett hinterherrennen zu müssen.
00:30:24: Hast du denn auch wahrgenommen dass ich vielleicht jemand auch so ein Stück weit vorgeführt fühlen könnte?
00:30:30: wenn man da so gemessen wird und in die Öffentlichkeit gezerrt wird?
00:30:35: Also ich sag mal so, dieser Text war jetzt der zweite Versuch einer Recherche.
00:30:40: Die erste Recherches wollte nämlich tatsächlich die in Anführungsstrichen schwarzen Schafe mal anfragen.
00:30:46: Und da kann man einfach keine Antworten.
00:30:48: also das kann man nicht zu werten wie man möchte aber ein bisschen aus dem Leben eines Journalisten geplaudert.
00:30:53: die vielleicht nicht ganz so weiten Unternehmen haben einfach nicht geantwortet.
00:30:58: Okay, ja das ist auch eine Aussage.
00:31:00: Du sagst es einen Blick in den journalistischen Alltag nicht jede Recherche wird zu Gold.
00:31:05: Ja Nicht alles was wir anfragen wird uns auch so beantwortet wie wir das gerne hätten.
00:31:12: Das
00:31:12: kann man an der Stelle hier vielleicht auch mal erwähnen.
00:31:16: Erwähnen möchte ich an der stelle auch dass wir zu dem thema energie wende kompetenz da erbegriff viel eben schon Mal im zusammenhang mit der qualitätsregulierung Derzeit eine umfrage durchführen unter Netzbetreibern, wo es genau darum geht den Stand der Energiewendekompetenz im Netz mal abzufragen um da einmal ein klares Bild zu haben.
00:31:39: Das machen wir zusammen in Kooperation mit Enesys und die sind herzlich eingeladen sofern sie netzbetreber sind oder zumindest für einen Arbeiten an dieser Umfrage teilzunehmen.
00:31:49: Den Teilnamen Link packen wir in die Show Notes wie alle weiteren Themen die wir heute verhandelt haben auch Und wie immer lohnt sich auch ansonsten für alle weiteren Themen, die hier jetzt gar nicht so explizit Thema waren.
00:32:03: Ein Blick bei uns auf den Nachrichtenseite www.energate-messenger.de.
00:32:07: und damit komme ich zum Ende meines Vortrags.
00:32:09: Wollt ihr noch etwas ergänzen von eurer Seite Ronn Michaeler?
00:32:12: Nee gerade nicht!
00:32:13: Ich glaube wir sind gut durch.
00:32:15: Ich bin auch durch und das bringt mich zum Ende.
00:32:19: Wir haben Freitag und wir
00:32:21: steuern
00:32:22: klar auf Kurswochenende und ich hoffe dass tun sie auch.
00:32:26: Beend ich den heutigen Podcast.
00:32:27: Herzlichen Dank Ron, herzlichen Dank Michaela!
00:32:29: Schön dass Sie dabei waren und schön das Sie zugehört haben.
00:32:31: Bis
00:32:31: denn, ciao!
00:32:34: Das war
00:32:35: irgendwas mit Energie der EnerGate
00:32:37: Podcast.
00:32:39: Tägliche Infos zur Energiewende liefern wir auf www.energate-messenger.de.
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