News-Update vom 18. September 2026 - Tut sich was bei den Gasspeichern?
Shownotes
Mit historisch niedrig befüllten Gasspeichern läuft Deutschland auf die Heizperiode zu. Bislang wollte das Bundeswirtschaftsministerium die Befüllung der Speicher dem Markt überlassen. Doch hinter den Kulissen versucht das Ministerium nun, unauffällig Hebel in Gang zu setzen. Was genau geplant ist, welche Optionen bestehen und wie der Markt darauf reagiert, erläutern Carsten Kloth und Michaela Tix in dieser Folge.
Michaela berichtet außerdem von ihrem Besuch beim Bafa-Energietag, Carsten vom VKU-Stadtwerketag und Host Christian Seelos von einer Veranstaltung des Messdienstleisters Ista zum Thema Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus.
Wirtschaftsministerium setzt Sefe für Gasspeicher-Befüllung ein
Mehr Tempo und Verlängerung für die Wärmenetzförderung
Bundeswirtschaftsministerium kündigt KWKG-Eckpunkte an
"Die Wirtschaftlichkeit ist die größte Herausforderung"
Nach dem Gebäudeenergiegesetz plant die Bundesregierung nun eine neue Grüngasquote. Ab 2028 soll sie die Dekarbonisierung im Gebäudesektor vorantreiben. Doch in der Branche ist das Vorhaben umstritten. Drohen hohe Kosten und Engpässe bei grünen Gasen oder schafft die Quote einen verlässlichen Markt für neue Investitionen? Darüber diskutieren wir im_** energate talk _„Die Grüngasquote kommt: Das Design entscheidet?“ am **23. September 2026 von 10 bis 11 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter www.energate-events.de.
Transkript anzeigen
00:00:00: Wir sprechen mit den Menschen hinter der Energiewende.
00:00:10: Herzlich willkommen zum wöchentlichen News Update von EnerGate!
00:00:13: Mein Name ist Christian Silus und heute sind bei mir Michaela Tix und Karsten Kloth, hallo!
00:00:19: Hallo!
00:00:19: Schön dass ihr in der heutigen Folge dabei seid.
00:00:22: wir wollen über Gasspeicher reden wir wollen aber Wärmeförderung reden.
00:00:27: Über die Gasspeicher haben wir in den letzten Wochen immer mal wieder gesprochen und wir haben auch da immer einmal wieder festgestellt, dass es durchaus Kritik gibt.
00:00:36: Immer stärker vernehmbare Kritik.
00:00:38: gerade auch am Bundeswirtschaftsministerium ist das Ministerium zu wenig.
00:00:42: Unternehmen um trotz historischer historisch niedriger Gatsspeichervüllstände die Gasversorgung im Winter abzusichern.
00:00:52: aus dem Bundeswirtschaftsministerium kamen in den Wochen und Monaten immer wieder die Botschaft, dass für die Befüllung der Gasspeicherer der Markt zuständig sein soll.
00:00:59: Und eben nicht der Staat.
00:01:01: Wir haben das schon mal anders erlebt in der Energiekrise im Jahr zwanzig zweiundzwanzig.
00:01:06: Damals hatte das agieren des Staates sichtbare Folgen.
00:01:09: Die Preise sind sehr nach oben geschossen.
00:01:12: an dieser Stelle sind wir nicht aber trotzdem befindet sich das Bundeswirtschaftsministerium ja durchaus in einer gewissen Zwickmühle.
00:01:19: Bewege ich mich nicht und sage, der Markt muss es richten.
00:01:21: Dann ist das falsch weil viele sagen, wir laufen mit sehr leeren Gasspeichern in den Winter rein.
00:01:28: Beweg ich mich?
00:01:29: Ist das vielleicht auch falsch, weil mein Bewegeneinfluss auf die Gasspeicher oder auf die Gaspreise haben kann?
00:01:37: Jetzt Carsten ist in dieser Woche bekannt geworden dass Ministerium durchaus nach Wegen sucht und vielleicht so eine Art unterirdisches U-Boot gewählt hat und sagt, naja wir bewegen uns nicht aber wir lassen bewegen.
00:01:49: Und du hast es sehr schön formuliert, wir ermuntern Unternehmen auf die wir Einfluss haben weil wir da eine Staatsbeteiligung haben bis zu hundert Prozent.
00:02:00: Dass die doch tätig werden sollen, holt uns mal kurz ab.
00:02:02: Was steckt dahinter?
00:02:03: Ja du hast es angedeutet also das Narrativ dass Wirtschaftsministerin Reiche in Sachen Garspeicher nichts tut, das laufen lässt nur auf dem Markt setzt.
00:02:12: Das lässt sich so nicht mehr ganz halten.
00:02:16: Da ist Bewegung.
00:02:17: Es wäre natürlich einerseits Maßnahmen vorbereitet andererseits sind auch schon welche angelaufen Und zwar setzt das Bundeswirtschaftsministerium auf den verstaatlichten Gas-Importeur Seefe.
00:02:31: Der soll jetzt schrittweise Gas einkaufen und die Speicher stärker befüllen, hat damit wohl auch schon begonnen und das Ganze läuft absichtlich in sehr kleinen Tronchen also minimal invasiv sozusagen.
00:02:45: so sollen eben starke Preissprünge vermieden werden.
00:02:48: ja ich habe in der Tat bei meiner Berichterstattung das Verb ermuntet gewählt, also dass das Bundeswirtschaftsministerium Seefer ermunt hat und nicht anweist.
00:03:00: Das weisen die so ein bisschen von sich sowohl Seefer als auch das Bundes Wirtschaftsministeriums, damit es da eine Anweisung gibt.
00:03:07: Die Sprachregelung ist eher, wir sprechen mit allen Marktteilnehmern und versuchen sozusagen auch unsere Positionen dort das mehr eingespeichert werden muss unterzubringen.
00:03:19: Aber letztlich ist es natürlich so ein bisschen so dass sie in die Spur geschickt wird.
00:03:24: Und Nudging habe ich irgendwo gelesen, könnte man das nennen?
00:03:29: Also naja... Es ist so in die Richtung Schupsen macht mal!
00:03:33: Die Situation ist natürlich schwierig, weil wir eben immer noch in einer Situation sind wo der Sommer Winterspread ungünstig ist bei den Gaspreisen für die Gasbefüllung.
00:03:44: Es rechnet sich einfach nicht für die Unternehmen und deshalb ist es ja wirklich interessant welches Vokabular du gewählt hast und welches Vocabular.
00:03:54: vielleicht auch das Bundeswirtschaftsministerium Welt, also sozusagen ein gutes Zureden.
00:03:58: Aber es ist natürlich eine Ermunterung sich vielleicht so zu verhalten wie man es ja rein marktwirtschaftlich nicht machen würde.
00:04:06: der Bund hält an sefer einen Anteil von hundert prozent an juniper fast hundert Prozent.
00:04:12: da sind es neun neunzig Komma eins zwei.
00:04:15: Du hast jetzt gerade nur von Juniper von sefer gesprochen.
00:04:18: warum nicht von juniper?
00:04:20: Genau, unsere Information ist Juniper bislang nicht dabei in dieser Form.
00:04:25: Der Hintergrund ist Sefe, die sozusagen unter Verwaltung Aufsicht des Bundeswirtschaftsministeriums bei Juniper, das ist das Bundesfinanzministerium zuständig und Juniper befindet sich ja gerade im Verkaufsprozess.
00:04:41: Du hast es gesagt, in der Energiekrise, im
00:04:50: Jahr-Zw.A.,
00:04:51: verstaatlicht soll jetzt verkauft werden und man will runter auf eine Sperrminorität von fünfundzwanzig Prozent plus eine Aktie und das soll entweder über ein IPO also einen Börsengang passieren oder eben an private Investoren, institutionelle Investoren verkauft werde.
00:05:10: diesen Verkaufsprozess möchte das Bundesfinanzministerium nicht stören so hören wir Und deswegen lässt es sich eben jetzt für dieses Vorgehen des Bundeswirtschaftsministeriums auch nicht einspannen, was das Bundes- und Wirtschaftsministerium wiederum nicht besonders toll findet.
00:05:28: Dass die sich da so rausziehen also da ist man sich wohl nicht ganz grün innerhalb der Bundesregierung.
00:05:34: Okay, ist natürlich ein sehr sensibles Thema genauso wie die Entwicklung der Gaspreise.
00:05:38: Natürlich auch gesamtwirtschaftlich.
00:05:40: Ein sehr sensibles Thema ist Michaela du guckst mit deinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Gasteam ja auch immer auf die Gaspreisentwicklung.
00:05:50: hast so in dieser Woche irgendwelche besonderen Bewegungen feststellen können?
00:05:54: Ja es am Tag der Nachricht hat natürlich mal Kollege Herr Lohmann auch angerufen der Heiko.
00:06:00: Du hast den Gashandel auch gesprochen.
00:06:01: Wie wertet ihr das was?
00:06:03: Was bewirkt das im Markt?
00:06:05: Und da war jetzt eben nicht Hurra.
00:06:06: Die Botschaft ist durchgesickert, sondern da kam eher das Signal wir sind genervt und not amused weil die Preise haben sich natürlich direkt bewegt.
00:06:14: Das ging noch mal in eine Richtung vom Spread wo es eben nicht die Speichereinfüllung begünstigt.
00:06:22: also da ist halt die Frage Was tut sich, was tut sich nicht?
00:06:26: Und jetzt auch den letzten Tagen haben wir halt wirklich auf die Speicherstände auch geguckt und so richtig.
00:06:31: Also ich glaube man könnte das Wort homopathisch benutzen also die Dosen... Es geht nicht wirklich nach oben!
00:06:37: Wir haben eine leichte Aufwärtsbewegung in einzelnen Speichern aber es werden auch Ausspeicherung.
00:06:42: also wir sind bei sechsten fünfzig Prozent immer noch.
00:06:45: Das ist wirklich sehr wenig für Mitte September historisch wenig.
00:06:50: Und da gibt es ja auch einige Alarmrufe.
00:06:53: Ich glaube, da kommst du ins Spiel, Chris?
00:06:54: Du hast nämlich mit einem Stadtwerkevertret oder einer Person aus einem Stadtwerk gesprochen und da ist ja ... Ja!
00:07:00: Dieses beruhigende Botschaft wie das Bundeswirtschaftsministerium versucht in den Markt auszustrahlen kommt wohl nicht bei allen so gut an.
00:07:08: Also ich glaub' es gibt ganz generell eben diese Kritik also... Es betrifft nicht nur das Bundes Wirtschaftsministeriums, aber auch dem Bundesnetzagentur.
00:07:16: Präsident Klaus Müller ist immer wieder bemüht die Lage zu beruhigen und sozusagen auch dafür zu sorgen kommunikativ, dass hier irgendwie keine Panik ausbricht.
00:07:28: Das ist vielleicht nicht von Panik die Rede aber es gibt durchaus Stadtwerke, die sich auf einen harten Winter und eine drohende Gasmangel vorbereiten.
00:07:36: das müssen sie glaube ich auch.
00:07:39: Du hast gesagt ich habe bei einer Veranstaltung mit einer Person aus einem Stadtwerk in der größeren deutschen Stadt gesprochen Und da war sehr deutlich zu hören, natürlich wir müssen uns vorbereiten.
00:07:53: Wir gehen mit historisch niedrigen Füllständen in den Winter rein.
00:07:57: Du hast es gerade gesagt dahinter ist definitiv auch eine Wetter auf einen milden bis normalen Winter.
00:08:03: Wenn das jetzt ein besonders kalter Winter werden würde dann droht auf jeden Fall ein Problem.
00:08:11: Wir verlassen uns letztendlich ja auch auf die LNG Versorgung.
00:08:14: Wir haben im letzten Winter schon gesehen Ostsee, Nordsee waren an den extrem kalten Tagen eingefroren.
00:08:22: Ich war selbst im Januar an der Ostsee und hab gestaunt wie es dort aussah.
00:08:27: man konnte also über die Ostsee laufen.
00:08:30: Jetzt waren das natürlich nur einige wenige Tage.
00:08:31: was ist sicherlich die Sorge da?
00:08:33: wenn wir jetzt wirklich eine längere Phase mit richtig kalten Temperaturen kriegen dann steigt ja eben nicht nur der Gasverbrauch extremen.
00:08:41: wenn wir nochmal so eine Situation hätten eingefraue mehrere ist dann die LNG-Versorgung eigentlich überhaupt noch sicher.
00:08:48: Und deshalb sagen Stadtwerke natürlich, haben wir die Verantwortung uns darauf vorzubereiten?
00:08:52: und das Wort Gasmangelage was ja immer irgendwie überall im Schwäbd ist wieder in Munde muss man sagen.
00:09:02: Ernsthafte Situation bei Gasmangellage bedeutet, es wird darüber entschieden wem müssen wir den Gashahn zutrehen.
00:09:09: Das wäre eine dramatische Lage.
00:09:10: die ist natürlich zu vermeiden gilt.
00:09:12: Ich glaube zwei Lager tatsächlich die eine sehen diese Gasmangellage nicht glauben da auch nicht dran.
00:09:16: sie sehen einfach eine Preiskrise auf uns zukommen keine Mengenkrise sozusagen und das andere Lager ist da wirklich deutlich besorgter unterwegs.
00:09:25: dann wollen wir alle hoffen dass der Winter wirklich so warm wird wie manche das hoffen Und dass der Klimawandel uns da in die Karten spielt.
00:09:35: Aber das ist natürlich, das werden wir jetzt in den nächsten Wochen sehen.
00:09:38: also bei den Preisen noch mal ganz kurz.
00:09:39: Wir hatten letzte Woche zweiundachtzig Euro sechzig Das ist echt eine hohe Hausnummer.
00:09:45: das von juni betrachtet als man merkte Der Iran Krieg wird sich nicht in in wohlgefallen auslösen.
00:09:51: das Thema wird uns weiter beschäftigen.
00:09:53: Es ist eine Verdoppelung des Gaspreises das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
00:09:57: Im Endeffekt zu den Preisen einspeisen, ist halt die Befürchtung da.
00:10:01: Okay dann werde ich das Gas nicht mehr los und mache mir wirklich richtige Verluste in meine Büchereien.
00:10:08: Das hat ja damals auch der Staat gemacht.
00:10:11: also damals wurde ja im Jahr zwanzigundzwanzig.
00:10:13: es gab zwei große Ausschreibungsrunden auf Anweisungen, ausdrückte Anweisung des Bundeswirtschaftsministeriums Wir kaufen jetzt ein, oder wir lassen jetzt einkaufen.
00:10:22: Die Anweisung ging raus.
00:10:23: Milliarden sind dafür gebraucht worden.
00:10:25: Natürlich hatten die Unternehmen das Gas nicht zu den Preisen wieder verkaufen können und das ging ja alles über die Garspeicherumlage.
00:10:32: Und das ist halt ein sensibles Thema auch für Industriekunden.
00:10:35: Für Speicherbetreiber damals auch auch für die Nachbarländer, die da sehr kritisch auf Deutschland geguckt haben.
00:10:40: Carsten vielleicht doch was wäre denn die Alternative eigentlich?
00:10:44: Auch welche Möglichkeiten stenden dann noch zusätzlich im Raum?
00:10:48: Ja,
00:10:48: da gibt es einen Stichwort.
00:10:49: Das sind die sogenannten LTOs, die long-turn options, die da im Raum stehen und dafür plädieren inzwischen einige.
00:10:59: Du hast es gesagt, so ein bisschen Sprachregelung aus dem Bundeswirtschaftsministerium aber nicht nur dort – DIEHK zum Beispiel hat sich jetzt so geäußert ist wir haben eigentlich keine Versorgungskrise, wir haben wenn dann eine Preiskrise.
00:11:16: also Mengen werden genug da.
00:11:19: Das sieht so ähnlich auch, dass der Energieverband BDEW, der den grundsätzlichen vorsichtigen Regierungskurs hier unterstützt und sagt ja also sollen soweit wie möglich schon markbasiert mit dem ganzen Umgehen und eben nicht wie Michaela Duas das erwähnt in zwei tausend zwanzundzwanzig voll rein mit THE und wir kaufen zu jedem Preis was das wolle.
00:11:46: Das könnte natürlich die Preise in die Höhe schießen lassen, wenn man solche Signale wieder aussendet.
00:11:53: Lungterm Options sind da ein anderes Instrument, die sind recht marktbasiert also sie sollen gezielt sicherstellen dass auch gegen Ende des Winters genug Gas im Speicher verfügbar ist.
00:12:05: und ja das ist so eine Art Absicherungselement.
00:12:12: Optionsverträge mit langer Laufzeit Also typischerweise mehrere Jahre, die dem Käufer das Recht aber nicht die Pflicht geben Gas zu einem festgelegten Preis zu kaufen.
00:12:22: Heute alles kompliziert an ist aber eigentlich relativ einfach.
00:12:26: also man stelle sich vor man leeren Kraftwerkbrauch regelmäßig Gas zahlt dann zahlt man eine Gebühr für eine Option und sichert sich das recht in Gas zu einen festen Preis zu kaufen ist dazu auch nicht verpflichtet.
00:12:41: wenn der Marktpreis günstig ist dann lässt man die Option verfallen und kauf billig am Markt.
00:12:47: Und wenn der Preis steigt, hat man eben diese Option und spart
00:12:51: Geld.".
00:12:53: Das ist die, die in den Jahren im Jahr- und Jahrzehnten, wenn der Energiekrise solche Optionen gehabt haben, die stand natürlich sehr viel besser da als die, welche nach dem Angriff auf die Ukraine und dem Stopp der russischen Gaslieferungen zu jedem Preis kurzfristig am Sportmarkt kaufen mussten.
00:13:12: Also da könnte es sein, hört man dass das eben eine Option ist die jetzt wieder verstärkt gezogen werden soll wobei sie ohnehin immer gezogen wird.
00:13:27: Eigentlich ein übliches Instrument im Regelnergiemarkt für Erdgas, aber es geht natürlich da eigentlich eher um kleinere Volumina.
00:13:36: Jetzt ist das in meiner Diskussion da, ob man die Voluminar aufstockt und das noch als zusätzliches Sicherungsinstrument zu ziehen?
00:13:44: Auf der anderen Seite hat der Gasspeicherverband Ihnen ja auch Vorschläge gemacht wie man jetzt diese Situationen um den negativen Sommer Wintersprett beeinflussen könnte durch den Erlass von Netzentgelten, von Konvertierungsumlagen also sprich eigentlich von den Kosten der Einspeicherung.
00:14:04: Aber auch da war die Botschaft eigentlich relativ klar.
00:14:07: wir können hier zwar kleine Hebel in Bewegung setzen aber die reichen eben auch nicht aus um dieses Problem beim Sommer-Winter Spread aufzulösen.
00:14:17: Also da sind die Hebeln nicht groß genug dafür
00:14:21: Noch mal kurz auf die LTOs zurückzukommen, die auch in den letzten Jahren immer wieder TRI ausgeschrieben hat.
00:14:26: Das ist ja eine Art Leistungspreis wie Carsten das gerade treffend beschrieben hat und zur Arbeit kam es nie.
00:14:31: Wir haben die Versicherung immer eingekauft.
00:14:33: da geht's um Millionenbeträge aber eben nicht um das große ganze und niedrige Millionen Beträge tatsächlich.
00:14:40: Zum Ernstfall dass wir die ziehen musste ist meines Wissens oder zu meiner Erinnerung jetzt nicht gekommen.
00:14:45: kann sein das ist schon nicht stimmt aber es ist auf jeden Fall kein großes Instrument.
00:14:48: was uns Ja, was uns den Hintern retten könnte um das jetzt mal so solab auszudenken.
00:14:53: Das sind das.
00:14:54: dass die Händler sagen ist eine gute Idee aber kein Allheilmittel.
00:14:57: tatsächlich um den Markt jetzt nochmal zu drehen
00:14:59: ja dann gucken wir mal wie die Geschichte weitergeht.
00:15:02: jetzt erstmal noch in den nächsten Wochen bis zum eigentlichen und echten Winterbeginn noch sind wir da ja nicht und klar ein bisschen Daumen drücken Dass es nicht ganz so kalt wird gehört wahrscheinlich definitiv in diesem winter auch nochmal dazu.
00:15:20: Das Thema wird uns weiter begleiten.
00:15:21: Ich glaube, das ist definitiv gewiss!
00:15:25: Und bevor wir jetzt zum zweiten Thema der heutigen Podcast-Folge kommen geben wir einmal kurz ab für eine Werbung So und dann sind wir wieder zurück.
00:15:39: und Michaela du bleibst am Ball weil Du warst in dieser Woche beim BAFA Energietag.
00:15:45: BAFA das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
00:15:49: Jedes Mal wenn ich es wieder höre frage mich immer wieder was haben die denn eigentlich mit Energie zu tun?
00:15:54: ziemlich viel Warum macht das Barfahrt in Energietag und warum ist es wichtig?
00:15:58: Ja, warum ist das wichtig?
00:15:59: Da geht es um Milliarden tatsächlich.
00:16:01: Um Förderungen die der Staat auch eine Ausgift tatsächlich für die Wärmepförderung für Gebäude.
00:16:06: Es gibt ja die Bundesförderungs-Effiziente Gebäuden.
00:16:08: auf der einen Seite da werden ja große Summen bewegt dass jetzt zum Beispiel Wärmpumpen eingebaut werden aber auch das Einzelmaßnahmen finanziert werden so was wie Fenster tausch oder aber auch eine ganze Komplett Sanierung auf den Energieeffizienzstandard von einem Haus.
00:16:22: Das wird auch über diese Förderprogramme BEG abgewickelt.
00:16:26: Zum anderen für die Branche, also vielleicht für jetzt unsere Zuhörer nochmals wichtiger ist die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze.
00:16:34: Die gibt es ja schon etwas länger.
00:16:35: tatsächlich seit Jahr, ich glaube, im Jahr zwölf Jahrzehntzwanzig ging es los oder zweitausendzweiundzwanzigs so die Kante.
00:16:41: da geht das ja auch um große Beträge, um einfach die Decarbonisierung von Netzen und Wärmennetzten voran zu bringen auf grüne Energieträger umzustellen aber auch neue Netze auszubauen.
00:16:54: Da geht es auch um wirklich Milliardenbeträge und da wurde jetzt eine große Marke geknackt.
00:16:59: Das wurde auch auf dem Tag gesagt, da sind wir stolz drauf nämlich bewilligt wurden bisher fünf Milliarden Euro.
00:17:06: das ist jetzt gegenüber der bundesfüllung effiziente Gebäude nicht der Riesenbetrag aber es ist auf jeden Fall ne Marke darauf mit dass sie die sich sehen lassen kann.
00:17:14: Fünf Milliarden Euro ist auf jeden Fall ein ziemlich großer Betrag, wenn wir auf der anderen Seite gucken wie groß die Herausforderung ist beim Umbau und der Wärme.
00:17:23: Und eben vor allem mit der wärmen Netze ist es ja wahrscheinlich wiederum kein riesiger Betrag muss man natürlich auch sagen.
00:17:30: Der Umbau rollt ja auch erst so langsam los und ich glaube in den Städten ist vielleicht vielen Menschen noch gar nicht ganz bewusst was da auf sie zukommt.
00:17:43: Aus Köln, ein Beispiel im Kopf.
00:17:46: Da ist es eben der ganze Umbau der Infrastruktur natürlich der Wärme und dann kommen aber natürlich die Stromnetze auch noch dazu und Telekommunikation das sein in den nächsten Jahren quasi immer zehn Prozent der Straßen in Beschlag sein werden für einen Infrastrukturausbau.
00:18:01: Wärmenutze machen da natürlich einen großen Anteil weil es sind auch echt dann große Baustellen die man hat und das geht eben auch um große Geldbeträge.
00:18:10: jetzt ist die fünf Millionen erst mal große Zahl.
00:18:14: Aber wie ist denn die Situation?
00:18:15: Weil eigentlich beklagen die Betreiber der Wärmenetze auch immer, dass die Förderung durch den Bund bei Weitem nicht ausreicht.
00:18:23: Genau da steht ja immer der Wunsch im Raum das es dann Richtung drei Komma fünf Milliarden am liebsten pro Jahr gehen könnte.
00:18:32: Davon sind wir, glaube ich von der Haushaltslage weit entfernt.
00:18:34: Deswegen auch immer wieder der Vorstoß lasst uns doch bitte ein Gesetz draußen machen und nicht eine Bundesführung.
00:18:40: Also die Bundesführungen ist jetzt bis September zwetausend achtundzwanzig gesichert, notifiziert.
00:18:46: Es gibt grünes Licht aus Brüssel.
00:18:48: man muss ja immer aufs Wettbewerbsgründen drauf schauen Was darf der Stadt-Dat-Stadt fördern, was eben nicht.
00:18:55: Und da ist ja immer der Wunsch als mit eigentlich gebeten Mühlenartig wiederholt wir brauchen Gesetz vielleicht so etwas wie die KWK-Umlage wo wir das einfach wälzen.
00:19:03: Da war jetzt aber ein Referatsleiter bei der Tagung zugegen Herr Besser, der ganz klar nochmal die Botschaft gesetzt hat eine Umlage oder ein Gesetz könnte er sich schwer vorstellen.
00:19:13: Warum ist das so?
00:19:14: Das muss man gut begründen.
00:19:16: Ein Umlage muss ja immer gruppenlützig sein, heißt es so schön.
00:19:19: und auf der anderen Seite kann er sich auch schlecht vorstellen wie das denn in der Realität funktionieren sollen.
00:19:24: Sollen dann die Kölner, was gerade hat das Beispiel Köln angesprochen, sollen dann die Köllner die Kosten auf die Münchner umlegen, die vielleicht ganz andere Situationen ihrem Wärmenetz vor Ort haben.
00:19:35: also ein Umlagemechanismus der vielleicht beim KWKG gut funktioniert bei den Wärmennetzen schwieriger, zumindest schwieriger so aus der Sicht des BMW.
00:19:45: Es ist sein Argument gewesen.
00:19:46: die Branche sieht es natürlich naturgemäß anders.
00:19:49: aber genau es ist natürlich diese Situation in den Städten das hört man ja auch immer wieder sehr sehr unterschiedliches.
00:19:55: gibt's Städte da gibt es tatsächlich die Möglichkeit und im Fluss ist in der Nähe dann gibt es Geothermie in einigen Regionen in Deutschland in anderen gibt es vielleicht.
00:20:03: Trotzdem holst noch mal eine Option.
00:20:04: Also es ist sehr unterschiedlich.
00:20:06: und genau, da muss auch halt genau geschaut werden was wird gefördert?
00:20:10: Und wie effizient ist das?
00:20:12: weil das war auch eine Botschaft Wir müssen unsere Fördergelder die wir überhaupt auszahlen können in den Krisenzeiten indem wir uns alle befinden Die müssen wir echt wirklich besser dosieren und da auch hinschauen und das dauert halt.
00:20:23: Das ist nämlich auch das zweite Thema Was immer wieder beim BAFA Energietag kommt.
00:20:28: Die Leute warten auf ihre Förderbescheide.
00:20:30: Man will losbauen, die Bäuker sollen rollen aber es tut sich halt viele Monate erstmal nichts weil man auf das Go der Behörde des BAFA warten muss.
00:20:39: Da wurde auch letztes Jahr schon das Signal gegeben Ja wir werden da besser Wir stellen mehr Personal ein Was jetzt aber tatsächlich neu ist gegen im letzten Jahr.
00:20:48: Es gibt jetzt einen digitalen Prozess.
00:20:49: Der eine oder andere wird's kennen.
00:20:51: also Wir haben jetzt so eine digitale Plattform in Deutschland mit Elster-Formular.
00:20:56: Das kennen viele vielleicht von der Steuererklärung, da kann man sogar was zwischenspeichern oder als großer Fortschritt irgendwie deklariert dass man dann nicht wieder alles tatsächlich von vorne eingehen muss wenn sich etwas ändert.
00:21:11: aber es gibt auch neues Personal.
00:21:12: also das BAFA will jetzt auch Techniker einstellen.
00:21:15: Die Projekte sind sehr komplex.
00:21:17: Natürlich gibt es da viele Nachfragen, kann ich das einreichen?
00:21:21: Kann ich das nicht... Kann ich einen Sicherheitszuschlag machen weil ich jetzt ein Projekt habe was vielleicht dann erst in drei vier Jahren gebaut wird?
00:21:28: Das sind alles so Fragen und das ist ein komplexer Antragsprozess und es dauert seine Zeit.
00:21:33: aber wie gesagt die Botschaft von dem Referatsleiter Herr Bender war Alles wird besser.
00:21:39: Sie brauchen nicht mehr jeden Tag in den Briefkasten zu schauen, das haben durch einzelne Stadtwerke auch gemacht.
00:21:44: Das hat mir schon mal einen Stadtwerk aus Nordrhein-Westfalen berichtet.
00:21:47: die haben dann wirklich gepostet tag für tag dem Blick in den Briefkasten der dann leer war über die Social Media bis dann irgendwann der Bürgermeister gesagt hat wir hören jetzt bitte damit auf dass nervt uns.
00:21:58: also wir wollen jetzt nicht jeden Monat ein Post sehen wo der leere Briefkast ist.
00:22:02: Jetzt ist es so die Leute können halt im digitalen Format halt schauen wo steht der Status?
00:22:07: Da werden vielleicht die einen oder anderen auf frustriert zahlen, weil es dann nicht auf Grün geht.
00:22:11: Aber ja der Prozess an sich nähert sich vernünftigen Standards an um das mal so auszudrücken.
00:22:16: Okay bei der Digitalisierung in Deutschland feiern wir auch schon kleine Erfolge und man merkt dass auf jeden Fall Älster froh lockt.
00:22:26: jetzt nicht unbedingt allzu sehr, weil der eine oder andere schlägt sich damit rum und weiß was das für ein Portal ist.
00:22:32: aber Immerhin gibt es die digitale Strecke.
00:22:36: Das betrifft also die BEW-Förderung, also die Wärmenetze.
00:22:41: Das BAFA hat aber ja auch eine große Verantwortung bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude wo die Wermepumpenfinanzierung und Förderungen zum Beispiel dann eben mit drinsteckt.
00:22:57: was wurde da diskutiert?
00:22:58: Bei der Veranstaltung.
00:22:59: Was ich eben schon mal angedeutet habe wir müssen halt gucken wie wir das Geld wirklich in die richtige Kanäle lenken, Effizienz, effiziente Förderung.
00:23:08: Das war auch das was der BMW-Vertreter, der ja auch noch mal da war, auch nochmal gesagt hat, wir müssen schauen so eine Art Energiecheck oder Check für Energieeffizienzen.
00:23:18: wo fließt das Geld hin?
00:23:19: Wo nicht?
00:23:20: als großer Fortschritt – das sehen ja die Wärmepumpenhersteller Naturgemäß ganz anders ist jetzt besprochen worden, dass es ja eine Dekression als erst mal in Deutschland geben soll.
00:23:30: Das heißt die Förderung ist nicht einfach immer da sondern sie nimmt ab Jahr für Jahr.
00:23:36: das ist sinnvoll weil dem Vertreter hat tatsächlich gesagt Ja wir seit Jahren wird uns hier eine Effizienz oder eine Kosteneffizient so dass es einfach die Kosten runter gehen sollen von der Wärmepumpe versprochen.
00:23:47: aber ehrlich gesagt Wir sehen das nicht.
00:23:49: Die Herstellerpreise sind immer noch deutlich höher als den anderen Ländern.
00:23:54: oft kommt der Vergleich mit Großbritannien, wo das alles viel günstiger wäre.
00:23:58: Da muss man natürlich auch dazu sagen, dass da auch andere Temperaturen und vielleicht auch andere Standards irgendwie angelegt werden.
00:24:03: Ich glaube der Vergleich hinkt so ein bisschen an der Stelle aber nichtsdestotrotz ist die Hoffnung natürlich da.
00:24:09: Man kommt von diesen hohen Kosten runter.
00:24:11: Die Hersteller bewegen sich ein Stück weit und es wird einfach günstig in der Summe.
00:24:17: Das zweite ist nochmal eine neue Einkommensstaffelung geben wird.
00:24:22: Wir hatten ja früher immer noch, wir hatten auch vorher schon das Leute mit niedrigen Einkommen oder Haushalte mit niedrigem Einkommen einen Zuschuss bekommen.
00:24:29: aber das wird jetzt nochmal zielgenau, weil es gibt jetzt drei Einkommestaffelungen d.h.
00:24:34: statt einer Stufe Drei d. h. im Idealfall bekommt die Haushalte, die wirklich weniger haben und sich die Wärmepumpe vielleicht sonst nicht leisten könnten.
00:24:43: nochmal ein Schnaps drauf und zum anderen gibt es nochmal ein Familienbonus.
00:24:48: Menschen, die jetzt minderjährige Kinder im Haushalt haben tatsächlich dann auch noch mal besser gerechnet werden.
00:24:55: Und das ist das was es diese Gießkannen-Prinzip.
00:24:58: Auch die reichen Haushalte mit dem Auto E schon vor Ort bekommen das gleiche wie die mit der Wärmepumpe auf dem Tablett serviert.
00:25:06: Das soll halt nicht mehr sein weil wir müssen halt schauen das Geld ist endlich.
00:25:11: Das Geld ist endlich, trotzdem werden ja wirklich sehr große Beträge in die Wärmewende investiert, große Förderprogramme und doch wachsen die Zweifel dass das Ziel der Wärmewende wirklich erreichbar ist.
00:25:27: Karsten, du warst diese Woche beinahe Tagung des Stadtwerkeverbandes in Berlin und anlässlich dieser Tagungen hat der Verband auch eine Mitteilung rausgeschickt.
00:25:38: Und genau das bestätigt die Zweifel in der Branche, in der Stadtwerkerbranche, dass sie Wärmeziel erreicht werden können.
00:25:45: Sie sind groß!
00:25:46: Die wären sogar immer größer.
00:25:48: Ja richtig, also der... VKU Stadtwerkekongress, der fand diesmal in Hangar-Sieben des Flughafen Tempelhof statt.
00:25:56: Inklusive der üblichen Wortspiele die man sich dann so denken kann fliegt die Energiepolitik der Bundesregierung endlich und Tenor war dann so ein bisschen.
00:26:06: ja also wir sind unterwegs Wir sind abgehoben, wir sind in einer Umsetzungsphase aber wenn überhaupt dann werden wir mit ordentlich Verspätung ankommen.
00:26:15: Also dass die Wärmewände, dass sie Ziele erreicht werden unter den derzeitigen Bedingungen.
00:26:23: Das wird tatsächlich in Frage gestellt.
00:26:26: Es gab da dann eine passende Umfrage dazu.
00:26:29: unter den kommunalen Wärmeversorge an drei von vier Halten also das Ziel des klimaneutralen Heizens bis zwei tausendfünftvierzig für fraglich.
00:26:39: Das sei nicht zu schaffen.
00:26:41: Nichtsdestotrotz will man natürlich an der Wärmerwende festhalten und Trotz Zweifel am Zeitplan unterstützt man das Ganze weiter und will dort vorangehen.
00:26:52: Dazu passt, dass dann Wirtschaftsstaatsekretär Frank Wetzel eine kleine positive Botschaft mit im Gepäck hatte vor Ort und gesagt hat, dass also Eckpunkte für das Kraftwärme-Kopplungsgesetz KWKG jetzt in kürze vorliegen werden.
00:27:14: Darauf wartet die Branche ja wirklich sehnsüchtig und auch schon lange.
00:27:19: Also, dass die aktuelle Förderung KWKG-Förderungen läuft Ende im Jahr enden.
00:27:25: Und der VQU hat mehrmals darauf hingewiesen, dass es bereits verschobener Projekte gibt und zurückhaltende Investitionen.
00:27:33: Da war jetzt die Botschaft vom Staatssekretär Wetzel.
00:27:36: also wir werden das weiter fördern grundsätzlich werde weiter und über eine länger Zeit noch eine große Rolle spielen.
00:27:50: Und das war sicherlich ganz im Sinne dann auch
00:27:53: der Stadtwerke vor Ort.
00:27:55: Meine Jahreszahl hat er vermutlich nicht genannt und sich den Mund verbrannt.
00:27:58: mit längerer Zeit, da wird ja immer Gizemmerforderungen wie lang das KLKG gelten sollte.
00:28:02: Das hat er leider nicht getan.
00:28:03: Die große
00:28:04: Hoffnung ist ja auch immer, dass es jetzt aus der Beihilfe Pflicht entlassen wird tatsächlich weil es ja tatsächlich ein OGH-Urteil in die Richtung gibt oder geben soll.
00:28:14: Und da ist ja auch die Hoffnung, dass einfach mehr Beidfreiheit für das Ministerium da ist und sich Berlin dann auch seiner eigenen Regel setzen darf.
00:28:21: Beim Thema Förderung habe ich auch noch mal eine Botschaft, du gute Botschaft.
00:28:24: Habe dich eben gerade bei der Bundesförderung effiziente Wärmennetze vergessen.
00:28:28: tatsächlich?
00:28:29: Die Richtlinie hatte ja schon erwähnt geht nur bis Sommer zwanzig achtundzwanzig.
00:28:32: Auch da soll in den nächsten Monaten was passieren.
00:28:35: Da war die Aussage des Abteilungsleiters, sie wir arbeiten dran.
00:28:39: Da soll sich ein Vorschlag geben und dann sehen wir vielleicht auch ne neue Summe oder nochmal was ich da tun könnte.
00:28:46: Ja ne!
00:28:47: Gute Botschaft kann ich auch noch mal mitbringen, nicht zur Wärmewende aber zum Mobilitätswende.
00:28:52: Ich habe in dieser Woche eine Veranstaltung beim Messdienstleister ISTA moderiert.
00:28:59: ISTA Impulse ist eine Serie von Veranstaltungen bei der die ISTA Politik Wirtschaft Wissenschaft zusammenbringt zu unterschiedlichen Themen.
00:29:07: dieses Mal ging es um das Thema Elektromobilität.
00:29:10: Und Carsten, du hast gerade von der Verspätung bei der Wärmewende gesprochen.
00:29:14: Also bei der Mobilitätswende sind wir auch relativ spät dran!
00:29:19: Aber sie nimmt tatsächlich mittlerweile Fahrt auf.
00:29:22: Also im ersten Halbjahr, Jahr zwanzig, sechsundzwanzig sind über fünfhunderttausend elektrisch betriebene Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen worden.
00:29:33: Da ist ein Anteil an Plug-in Hybriden dabei die also auch immer noch einen Kraftstoffmotor mit drin haben aber es sind über dreieinhalbzig tausend reine E-Autos gewesen.
00:29:45: da kommt Deutschland wirklich jetzt voran.
00:29:49: So große Zahlen gibt es aktuell in anderen Ländern nicht.
00:29:52: Und auch bei der Ladeinfrastruktur geht das eigentlich deutlich voran, mittlerweile zweiter zwölf tausend Ladepunkte in Deutschland mit einer insgesamt Leistung von neun Gigawatt.
00:30:05: Ich glaube dass ist ja immer wichtig drauf zu gucken wie viel Schnelllader da sind dabei weil die sich nach und nach zum Standard entwickeln, auch da steht Deutschland tatsächlich mittlerweile auf top eins.
00:30:14: Logisch.
00:30:15: Deutschland ist ein großes Land hat viele Menschen also der ist es natürlich auch leichter auf Top Eins gehen.
00:30:20: wenn man das mal dann wiederum ins Verhältnis setzt zu den Autos oder zu dem Menschen im Land ist Deutschland immer noch ein Stück weit hinten dran.
00:30:28: aber man sieht auf jeden Fall die Lücken an Autobahnen im ländlichen Raum.
00:30:31: bei den Schnellladern werden so langsam geschlossen.
00:30:34: und jetzt kommt das große Aber und das war auch das Thema der Veranstaltung Genau dort wo viele Menschen wohnen, nämlich in den großen Mehrfamilienhäusern.
00:30:44: In den Städten da ist noch ja also kann man eigentlich sagen als noch echt eine Lehrstelle.
00:30:50: das war das Thema dieser Veranstaltung Ladeinfrastruktur mehr Familienhaus.
00:30:55: es waren Vertreter natürlich der mobilen Wirtschaft auch der Energiewirtschaft dabei Ladesäulen Betreiber und Hersteller Und es war ein bisschen ernüchternd tatsächlich zu hören, dass das unheimlich schwierig ist, das Mehrfamilienhaus mit dem Thema Elektromobilität zu adressieren.
00:31:14: Weil die Nachfrage in dieser Zielgruppe einfach noch nicht wirklich der Elektroautos sind teuer.
00:31:21: Das kommt dort aktuell noch nicht so richtig an.
00:31:24: Es gibt jetzt einen Bundesförderprogramm um da mal von der Infrastruktur Seite etwas Anschub zu geben.
00:31:32: Da war die Vorsitzende der NOW, der Nationalen Organisation für die Mobilitätswände, kann man abgekürzt eigentlich sagen.
00:31:42: Dagmar Fela hat davon berichtet es gibt fünfhundert Millionen Euro, die da aktuell zur Verfügung stehen.
00:31:47: Aber sie hat auch berichtet, dass die Nachfrage der großen Wohnungsbaugesellschaften da momentan noch ziemlich klein ist.
00:31:56: Das Programm für die Wohnungsbaugesellschaften läuft jetzt erst mal bis zum Fünfzehn im Oktober.
00:32:00: also da kann sich tatsächlich noch was tun.
00:32:02: aber die Diskussion hat schon gezeigt auch das es wirklich schwierig ist.
00:32:05: Die Wohnungs baugesellschaft haben auch Prozessfragen weil dann die Frage wer ist denn überhaupt der Anschlussnehmer?
00:32:13: Ist das jetzt der Immobilien-Eigentümer oder ist es der Stellplatzmieter?
00:32:18: Generell, Stellplatzfragen.
00:32:19: Wie macht man das eigentlich in so einer Tiefgarage?
00:32:23: Braucht jetzt wirklich ein einzelner E-Autofahrer seinen eigenen Platz?
00:32:27: Gibt es Sharingmodelle?
00:32:28: muss man überhaupt in die Tiefgarrage machen, dass vielleicht irgendwie draußen halb öffentlich und das war auf jeden Fall eine sehr interessante Diskussion hat aber auch gezeigt schon durchaus auch ne große Herausforderung Elektromobilität tatsächlich in die große Breite zu tragen.
00:32:46: Heike Witzel von den Stadtwerken Rostock war da, Rostrock eine Großstadt mit großen Plattenbausiedlungen hat gesagt, da ist das Thema einfach noch fern.
00:32:55: Es ist natürlich auch ein emotional aufgeladenes Thema Elektromobilität man weiß.
00:32:59: Eine AfD schießt auch gegen dieses Thema, das verfängt natürlich und es ist tatsächlich schwierig umzusetzen.
00:33:05: Gut, dann sind wir glaube ich am Ende unserer heutigen Folge angekommen.
00:33:09: Wir gehen aber nicht aus dem Podcast raus ohne nochmal ein paar Leseempfehlungen auszusprechen.
00:33:16: Karsten hast du uns was mitgebracht.
00:33:18: Skrollst du noch schnell?
00:33:19: Fällt dir etwas auf?
00:33:20: Was ist hängen geblieben?
00:33:22: Ich sag mal die ganz Berichterstattung natürlich zu den Garspeichern würde ich empfehlen.
00:33:28: Ich würde auch empfehlen, beispielsweise die Berichterstattung unseres Bussel-Korrespondenten Rainer Lütkos zur Rede von Ursula von der Leyen zur Lage der EU.
00:33:42: Da ging es durchaus auch um das Thema Energieunabhängigkeit und Klimaschutz und Elektrophizierung – auch nicht ganz unwichtig!
00:33:52: Michael und unsere Hörerinnen können dich ja nicht sehen, als ich gerade die Leseempfehlung ausgesprochen habe.
00:33:58: Hast du kurz gezuckt?
00:33:59: Ich springe einfach für Dich in die Presse!
00:34:01: Ich würde nämlich einen Text von Dir zum Lesen empfehlen.
00:34:06: Nämlich es gab in dieser Woche eine Festlegung zur Kapitalverzinsung unter Gasnetze.
00:34:10: Und das ist natürlich auch ein ganz relevantes Thema, dass Du da aufgeschrieben hast.
00:34:15: Warum lohnt sich das zu
00:34:16: lesen?!
00:34:17: Da kann ich ja vielleicht teasern oder spoilern, dass sie zufriedenheit nicht ganz so hoch ist.
00:34:21: Wie man sich das vorstellen kann.
00:34:22: an Symbolistärztagentur hat eine Zahl herausgegeben die sie anvisiert.
00:34:25: Das Entsetzen is groß.
00:34:27: Ja!
00:34:27: Die ersten Reaktionen sind not im Used.
00:34:29: da wird auch nächste Woche noch einiges kommen bei uns in der Berichterstattung.
00:34:32: Da können Sie gerne mal reinschauen.
00:34:34: Genau und unser Kollege Ron David Hain Der auch regelmäßig Podcast dabei ist Hat dann sich nochmal das Thema Netzanschlussverfahren Detailliert angeschaut.
00:34:44: Wir haben doch gemeinsam unter anderem mit Stromnetz Berlin gesprochen, die ein eigenes Verfahren, das sogenannte Repartierungsverfahren entwickelt haben.
00:34:51: Und in dem Artikel geht es unter anderem auch darum, dass das Reifegradverfahren, das jetzt so als große Lösung irgendwie genannt wird und das eigentliche Windhundverfahren ablösen kann.
00:35:03: Also eigentlich beheben soll, dass derjenige, der zuerst in der Schlange steht aber einfach zuerst dran kommt, egal was er mitbringt.
00:35:10: Da gibt es Kritik, dass auch dieses Reifengradverfahnen ein Windhuntverfahren ist.
00:35:14: Warum demso ist?
00:35:15: Das können Sie im Artikel von Ronda Wittein nachlesen.
00:35:18: außerdem endet heute die Anhörungsfrist zum Festlegungsentwürfen, zur allgemeinen Netz- und Geldsystematik.
00:35:25: Agnes auch ein richtig dickes großes Thema werden wir uns natürlich auch damit beschäftigen wie mit vielen anderen Themen natürlich auch in der vergangenen Woche und auch in einer kommenden Woche und in der nächsten Woche wieder im Podcast.
00:35:37: Ich freue mich drauf!
00:35:37: Bis dahin alles Gute und ein schönes Wochenende.
00:35:40: Tschüss!
00:35:43: Das
00:35:44: war irgendwas mit Energie Der EnerGate
00:35:46: Podcast.
00:35:48: Tägliche Infos zur Energiewende
00:35:50: liefern wir auf www.energate-messenger.de.
Neuer Kommentar